Mutter

Mutter sein: So sieht es im Ländervergleich aus

Nach einer Umfrage haben Mütter in neun von zehn Ländern gesagt, dass sie es heute viel leichter haben als ihre Mütter und Großmütter. Die positiven Umstände sind vor allem der technischen Entwicklung zu verdanken. Heutzutage können Mütter beispielsweise moderne Waschmaschinen oder Trockner verwenden, damit ihr Alltag leichter wird. Auch Babysitter-Service oder Wegwerfwindeln tragen dazu bei. 

Auch die Väter haben sich geändert

[dropcap]I[/dropcap]n den meisten Ländern, die an dieser Umfrage teilgenommen haben, gaben die Frauen an, dass sich ihre Männer an der Erziehung der Kinder beteiligen. Die Unterstützung durch die Väter sehen die Frauen als wichtigste Hilfe überhaupt. Diese Hilfe ist ihnen noch wichtiger als moderne Geräte und andere Hilfsmittel, wie zum Beispiel die einfachere Informationsbeschaffung oder die bessere Auswahl an Freizeit-Möglichkeiten.

In Deutschland  ist der Umschwung auch sichtbar

In der Bundesrepublik hat sich das Bild des Vaters auch entscheidend geändert, die Anzahl der engagierten Männer steigt. Es gibt kaum Väter, die nicht in der Lage wären, dem Kind die Windeln zu wechseln. Allerdings ist es in Deutschland immer noch so, dass die Frauen mehr Familienarbeit leisten als die Männer. Außer kulturellen gibt es in einigen Ecken der Welt noch andere Gründe, weswegen sich Väter an der Kindererziehung beteiligen. In Spanien oder Lateinamerika müssen Frauen berufstätig sein. Damit die ganze Arbeit bewältigt wird, müssen Väter bei der Versorgung der Kinder wie auch im Haushalt mithelfen.

Väter sind in diesen Ländern heutzutage emotional, als auch praktisch mehr mit ihren Kindern beschäftigt als es noch früher der Fall war. Es hat sich ein regelrechter Trend herauskristallisiert, der den treusorgenden Vater darstellt, der auch mal Windeln wechselt. Sogar viele Promis zeigen das öffentlich vor. Deswegen trauen sich viele „normale“ Väter, die Liebe zu ihrem Kind offen zu zeigen, obwohl sie früher eher reserviert und distanziert mit ihren Kindern umgegangen sind.

Finanzielle Situation das wichtigste Thema

Das größte Problem für viele Mütter in der ganzen Welt ist in der wirtschaftlichen Krise die finanziellen Nöte. Das Geld ist für Mütter in Deutschland, Großbritannien, China, Australien, Kanada und Schweden sogar wichtiger als mehr Zeit, Kraft, Schlaf, Liebe oder Schönheit zu besitzen. Wenn sie mehr Geld haben, haben sie auch mehr Möglichkeiten – nach dieser Devise entscheiden die meisten Mütter.

Etwa 36 Prozent der Mütter sind der Meinung, dass sie zu Hause bei ihren Kindern bleiben würden, wenn sie finanziell unabhängiger wären. Das größte Problem sind nach wie vor die wachsenden Geldsorgen. Diese Meinung vertreten rund 63 Prozent der Frauen in China, 59 Prozent in Australien und 46 Prozent Frauen in Deutschland.

Bildquellen
Artikelbild:   © panthermedia.net / subbotina

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