Muss es schon für kleine Kinder Markenmode sein?

Ein Problem, das es bei Jugendlichen schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten gibt, beschäftigt heutzutage auch immer mehr Eltern mit kleinen Kindern: der Wunsch des Nachwuchses nach Markenklamotten. Anders als bei den Teenies geht es bei Kindergarten- und Grundschulkindern jedoch weniger darum, dank der Desingermode besonders „hip“ zu sein. Die Jüngeren stehen vielmehr auf bestimmte Figuren. Sie tragen ihre „Helden der Kindheit“ einfach gerne auf der Unterwäsche, auf dem Sweatshirt oder auf der Jeans.

No-Name oder Marke: Welche Kleidung soll man kaufen?

  • In erster Linie sollte bei Kinderklamotten auf gute Qualität Wert gelegt werden. Sicherlich stehen viele bekannte Marken für haut- und umweltverträgliche Materialien, aber solche Kinderbekleidung gibt es auch von unbekannteren Herstellern.
  • Kindermode muss außerdem sicher sein. Lange Bänder an den Jacken bergen verschiedene Gefahren, zum Beispiel kann der Nachwuchs beim Toben schnell irgendwo hängen bleiben. Klettverschlüsse oder Druckknöpfe an der Kleidung sind sicherlich eine bessere Alternative.
  • Im Kindergarten und in der Grundschule geht es darum, sich auszutoben und die Welt zu entdecken. Enge Röcke oder zu viel Schnick-Schnack an der Kleidung stört da nur. Die Kinderbekleidung sollte bequem und robust sein.
  • Auch wenn schon die Jüngsten morgens gerne mal mitreden, was angezogen werden soll, sind ihnen Markennamen sicherlich kein Begriff. Sie freuen sich vielmehr, wenn „Hello Kitty“, „Bob, der Baumeister“, Spongebob oder Prinzessinnen auf ihren Kleidungsstücken prangen. Sicherlich gibt es solche Kleidung von vielen verschiedenen Marken. Wenn Kinder aber zum Beispiel die Klamotten der älteren Geschwister auftragen sollen, dann fehlt es an den aktuellen Kindheitshelden. Eine Möglichkeit ist sicherlich, gebrauchte Kleidung mit aktuellen Motiven zu versehen. Aufnähbilder machen dieses ganz leicht möglich.
  • Wenn neue Klamotten gekauft werden, dann sollten die Wünsche der Kleinen durchaus mit berücksichtig werden. Wenn die berühmte „Hello Kitty“-Katze nun einmal ein solches Lächeln aufs Gesicht zaubert, dann ist es auch in Ordnung, wenn der nächste Schlafanzug das Kätzchen als Motiv hat. Eltern sollten versuchen, sich in die Gedankenwelt ihrer Kinder zu versetzen und nicht alles gleich als übertriebenen Markenwahn abtun.
  • Das modische Statement wird Kindern übrigens ja nicht automatisch mit in die Wiege gelegt, sondern es wird übernommen. Eltern sind da Vorbilder, ihr Verhalten bezüglich der Kleidungswahl wird vom Nachwuchs gerne imitiert.
  • Auch wenn man als Erwachsener übrigens keinen Wert auf teure Kleidung legt, sollte man in manchen Bereichen auf keinen Fall übertrieben: nämlich zum Beispiel bei Kinderschuhen. Schlecht sitzende Schuhe schaden den kleinen Kinderfüßen – und das oftmals mit Folgen fürs ganze Leben.
  • Insbesondere auch bei der Winter- und Herbstkleidung sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Denn die Kleidung für die dunkle und kalte Jahreszeit sollte wind- und wasserdicht sowie angenehm zu tragen sein. Wichtig sind außerdem Leuchtreflektoren auf der Kleidung, damit der Nachwuchs auch in der Dämmerung gut gesehen wird.
  • Auch wenn es um Tornister und Schultaschen geht, sollte unbedingt auf eine gute Qualität geachtet werden. Schließlich haben Schüler einiges auf ihrem Rücken zu tragen und da ist es sinnvoll, wenn das Gewicht bestmöglich verteilt ist und der Tornister gut aufliegt.

Bildnachweis: ©alexsokolov / iStock


0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.