Mit Kindern die Natur entdecken: Auf in den Frühling!

mit Kindern Natur entdecken

Der 20. März 2015 ist Stichtag: meteorologischer Frühlingsanfang. Die ersten Sonnenstrahlen, Krokusse und Schneeglöckchen stehen bereits in den Startlöchern. Keine Frage: Ab sofort gilt es, den Großteil der Familienzeit an der frischen Luft zu verbringen. Nutzen Sie jede Form aufkeimender Motivation und begeben sich nach draußen auf einen spannenden und zugleich lehrreichen Frühjahrsspaziergang. Für die meisten Eltern ist es kein großes Geheimnis mehr, dass ihre Kinder am gelebten Objekt unmittelbar und nachhaltig lernen und erleben.

Kindgerechter Umweltschutz und Umwelterziehung

[dropcap]G[/dropcap]erade im Zeitalter von Energiewende und zunehmender Umweltbelastung nimmt die Umwelterziehung der Jüngsten eine zentrale Rolle ein. Der Trugschluss, Kinder nehmen die Zerstörung der Natur erst wahr, um in diesem Zusammenhang mit dem Schutz der Umwelt in Berührung zu kommen, ist irreführend. Kinder sollten an erster Stelle ihre Umgebung erst einmal intensiv entdecken und erleben. Erlebt ein Kind bewusst die Vielfältigkeit in der Nachbarschaft, die Früchte, die Bäume, die Blüten und Blumen, Pflanzen und Tiere, ist es bereit Verantwortung zu übernehmen.

Kinder bestimmen den Weg der Entdeckungstour

Leider sind wir Erwachsene zum Teil die größten Verhinderer ungetrübter Erlebnisse. Verweist ein Kind auf einen Ameisenhaufen und hinterfragt dieses kompakte Wunderwerk, stößt es bei vielen Erwachsenen zumeist auf Ungeduld. Nach dem Motto: „Hast du denn noch nie eine Ameisen gesehen?“ Bedenken Sie, dass der Weg das Ziel einer Entdeckungsreise und eines Frühlingsspazierganges ist. Das Aufspüren und beobachten nehmen eine zentrale Rolle ein. Kinder beobachten, sehen, riechen, fühlen und nehmen die Natur auf eine ganz eigene Weise war. Auch wenn Spaziergänge vom Kindergarten nach Hause zum täglichen Alltag gehören, sind diese doch zumeist zweckgebundener Natur oder zielen auf andere pädagogische Werte ab, wie zum Beispiel auf die Verkehrserziehung oder die Bewegung an der frischen Luft. Das eigentliche Individuelle entdecken, dafür bleibt zumeist keine Zeit.

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Keine Zeit für Eile: Beobachten, Entdecken und Erleben

Wenn es nicht gerade in Strömen regnet, spricht nichts gegen ein Spaziergang ohne Zielsetzung. Lassen Sie Ihr Kind entscheiden, in welche Richtung es gehen soll und begeben sich in die Hände der kleinen Entdecker. Laufen Sie in einem gemütlichen und langsamen Tempo. Diese Entdeckungstouren bieten sich auch direkt nach dem Kindergarten an. Blumenwiesen, frisch geschnittene Hecken, ein Laubbaum oder eine einzelne Blüte bieten eine optimale Möglichkeit für eine neue Entdeckung. Je nach Saison beeindruckt die Natur mit ihren charakteristischen Gegebenheiten. Im Frühjahr ist vom allgemeinen Frühjahrserwachen der Natur die Rede: Gemeinsam mit Ihren Kindern beobachten Sie das Aufbäumen der ersten Pflanzen, Bäume und Blumen. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich vorab über die Gattungen und Pflanzen zu informieren. In Gedanken sind Sie dann Ihrem Kind voraus und können zu jeder Blume eine passende Geschichte erzählen.

Frühblüher

[box type=success]Frühblüher in der Nachbarschaft entdecken

Einige Blumen und Pflanzen in den hiesigen Laubwäldern und auf unseren Wiesen läuten besonders frühzeitig im Jahr den Frühling ein. Beginnt erst einmal der Austrieb der Sträucher und Bäume, endet auch die Blütezeit der Frühblüher. Als Klassiker in diesem Bereich gelten Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen und Krokusse. Diese lassen sich in jedem Vorgarten, Kleingarten und auf der Blumenwiese beobachten.[/box]

Pflücken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen bunten Frühjahrsstrauß und binden einen Frühlingskranz als Erinnerung an einen abwechslungsreichen Familien-Nachmittag. Erfreuen Sie sich im eigenen Vorgarten gemeinsam mit Ihrem Kind in der frostfreien Zeit an dem bunten Blumensegen. Gerade die Schneeglöckchen sind zumeist viel zu früh am Start und recken ihre Hälse aus dem Boden. Selbst Frischluftmuffeln macht dieser Anblick Lust auf den Frühling.

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Fazit: innovative Funktionsbekleidung für Kinder

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Rutscht das Thermometer einige Grade nach unten, stellt dies noch lang keinen Grund dar, einen geplanten Spaziergang abzusagen. Statten Sie Ihr Kind mit der passenden Kleidung aus und investieren in hochwertige Funktionsbekleidung. Die atmungsaktiven Textilien wirken dem Auskühlen und Überhitzen entgegen und stellen sich auf die gegeben Temperatur- und Wetterverhältnisse individuell ein. Nässe, Schmutz, Wind und Regen können auf diese Weise der ganzen Familie nichts anhaben.

Vereinbaren Sie innerhalb der Familie eine regelmäßige Zeit an der frischen Luft, dies stärkt das Immunsystem jedes Kindes und gilt als wahrer Energieschub für Körper und Geist.

Statistik: Durchschnittstemperatur im Frühling 2014 in Deutschland nach Bundesländern (in Grad Celsius) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weiterführende Links zum besseren Verständnis

http://www.ratgeber-fruehling.de/
http://www.oekoleo.de/

Bildquelle:
Artikelbild 1:© panthermedia.net/Giulio Fornasar
Bild Artikelmitte: © panthermedia.net/Christian Müringer





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