Kinderzimmer gestalten: Sicherheitstipps

Gabel, Schere, Messer, Licht … (Un)Sicherheiten im Kinderzimmer

[dropcap]I[/dropcap]n diesem 3. Artikel unserer Serie Kinderzimmer gestalten geht es um das Wohl des Kindes, genauer gesagt um die Sicherheit im eigenen Zimmer aber auch darüber hinaus. Es ist ja gemeinhin bekannt, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren – dazu zählt auch ganz klar das Baby- oder Kinderzimmer. Wir möchten Ihnen einige Tipps für ein sicheres und gesundes Kinderzimmer geben. Und den Fragen nachgehen: Wo liegen die bekannten Sicherheitsrisiken speziell im Kinderzimmer (gültig natürlich auch für den übrigen Wohnbereich zu dem Kinder Zugang haben)? Und, wie können Sie etwas dagegen tun?

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Alle Sicherheitsrisiken im Kinderzimmer auf einen Blick

  • Steckdosen
  • Stromkabel
  • Fensterbereich
  • Treppenabgänge
  • Balkon
  • scharfe Möbelkanten und -ecken
  • Regale
  • Spiegel und Glas
  • Schadstoffe in Möbeln, Teppichböden oder anderen Wohnmaterialien [/box]

Worauf Sie achten können – praktische Tipps für mehr Sicherheit im Kinderzimmer

Steckdosen und Stromkabel

Für Steckdosen gibt es spezielle Steckdosensicherungen, die ganz leicht an der Steckdose angebracht werden können, aber für Babys und Kleinkinder schwierig bis unmöglich zu entfernen sind. Stromkabel sollten so gut wie möglich versteckt und in Sicherheit gebracht werden, damit Kinder nicht anfangen daran zu ziehen o.ä.

Treppen, Fenster, Balkon

Überall in der Wohnung wo es tief hinuntergeht, also die Gefahr besteht, dass Kleinkinder und Babys hinunterfallen, sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Für Treppenabgänge gibt es Gittertüren. Für Fenster gibt es Fenstersicherungen.

Fenster sollten zudem nicht unbeobachtet offen stehen und keine Möbel zum hinaufklettern in der Nähe haben, ebenso verhält es sich beim Balkon. Aber selbst Babybetten müssen abgesichert sein.

Am besten mit Gitterstäben, die ein Herausfallen oder -klettern tags und nachts verhindern. Das richtige Babybett finden kann dann schon einmal zur Meisteraufgabe werden.

Möbel – Materialien und scharfe Kanten / Ecken

Hier gibt es mehreres zu beachten. Einmal das Material des Mobiliars. Vollholz ist an sich unbedenklich – nur sollte auf eine schadstofffreie Lackierung geachtet werden. Und bei Sperrholz- oder Kunststoffmöbeln ist ebenfalls Vorsicht geboten, es kann teilweise schädliche Substanzen enthalten. Hilfreiche Orientierung für Babyartikel bietet da das Prüfsiegel GS (Geprüfte Sicherheit). Gebrauchte oder neue Möbel sollten vor dem Einräumen ausgelüftet werden. Darüber hinaus können scharfe Ecken oder Kanten Verletzungsrisiken bergen: Diese sollten entweder geschliffen sein oder mit Polstern zum Beispiel gut abgedeckt werden.

Regale und Raumteiler

Diese Möbelstücke sollten gut an der Wand oder anderer Stelle befestigt werden. Kleinkinder ziehen sich gerne, besonders wenn es mit dem Laufen losgeht, an allen greifbaren Möbelstücken hoch oder klettern daran herauf oder herum. Um Regale vom Kippen abzuhalten und das Kind so zu schützen, sollten diese gut befestigt werden.

Kinderzimmer gestalten – Weitere Tipps:

Bild: warrenski – Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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