Kindersicherheit

Kindersicherheit: Mit diesen Gadgets können Sie Ihre Kinder überwachen

Man hört das immer wieder in den Medien, dass ein Kind entführt oder missbraucht worden ist. Die Besorgnis der Eltern um ihre Liebsten ist hier mehr als verständlich, deswegen überwachen immer mehr Eltern ihre Kinder mit den neuesten technischen Überwachungs-Gadgets.

Ein neuer Trend

[dropcap]H[/dropcap]eutzutage liegt es voll im Trend, wenn die Eltern genau wissen, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Auf dem Markt gibt es haufenweise Kinderortungsgeräte oder Apps, mithilfe deren man seine Kinder Schritt-für-Schritt überwachen kann. Solche Überwachungs-Apps wie Pocket Nanny und Family Tracker werden meist im Doppelpack angeboten: Eltern installieren die App als Empfänger auf ihrem Smartphone, dagegen müssen Kids die Kinder-App als Sender auf ihren Handys installieren.

Ein teurer Spaß

Es scheint sich ein regelrechtes Geschäft mit der Angst entwickelt zu haben: Marktforscher schätzen, dass bis zum Jahr 2016 rund 70 Millionen Amerikaner und Europäer ihre Familienangehörigen über Tracking-Geräte und Smartphones kontrollieren werden. Die Sorge um die Kinder lässt Eltern tief in die Tasche greifen. Der Anhänger „Wo ist Lilly“ kostet beispielsweise stattliche um die 200 Euro.

Er erfasst Bewegungen der Kinder per GPS, via Google Maps informiert es die Eltern über Standort und Weg. Das Gerät hat eine eingebaute SIM-Karte, so kann das Kind per Knopfdruck einen Notruf absetzen. Eltern können aber auch per Anruf das Mikrofon des Geräts aktivieren und ihr Kind heimlich belauschen.

Chiportung für Kinder

Eine andere Möglichkeit sein eigenes Kind zu überwachen sind Mikrochips, die den Kindern unter die Haut implantiert werden. Auf dem Mikrochip können alle persönlichen Daten zum Geburtsdatum, zu der Blutgruppe sowie der Name des Kindes gespeichert sein. Der Chip enthält auch ein GPS Sensor, der eine Ortung bis auf fünf Meter genau ermöglichen soll.

Der Chip soll in erster Linie Entführungen vorbeugen können. Er wird im Bereich des linken Ellenbogens direkt unter der Haut angebracht. Die Batterie reicht für etwa zwei Jahre und muss danach ausgewechselt werden.

Diskrete Überwachung

Wenn Eltern nicht wollen, dass ihr Kind die Überwachung bemerkt, empfiehlt es sich den als Kinderuhr getarnten GPS-Tracker „Num8“ von Lok8U zu besorgen. Für etwa 180 Euro bekommt man nicht nur die Funkuhr, sondern auch die Basisstation. Falls das Kind die Uhrenschließe öffnen soll, schickt das Gerät eine Warn-SMS und funktioniert ab sofort wie eine elektronische Fußfessel.

Die Kostenfrage ist mit dem Kauf eines „Peilsenders“ nicht erledigt: Es kommen noch zusätzlich zum Gerätepreis Tarifkosten für Positionsmeldungen per Mobilfunk hinzu. Darüber hinaus sollte man sich informieren, ob der Anbieter extra Kosten, zum Beispiel für ein Ortungsportal, verlangt.

Handy-ortung.org KINDER SCHÜTZEN

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Angela Waye

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