Helm

Kinderfahrradhelme im Test: Den Kindern besten Schutz bieten

Ein optimal angepasster und qualitativ guter Helm ist ein Muss für jedes Kind beim Fahrrad fahren. Nur ein Fahrradhelm bietet den besten Schutz bei Fahrradunfällen, vor allem der Kopf ist dadurch um einiges sicherer. Auch wenn er manchmal „uncool“ aussieht, sollte ein Helm beim Rad fahren stets getragen werden.

Auf das Prüfzeichen achten

[dropcap]A[/dropcap]lternativen zu den manchmal stylisch nicht so gut gelungenen Fahrradhelmen bieten Helme aus der Skaterszene an. Bei vielen Kindern sind diese Helme sogar richtig „in“. Obwohl gut aussehend, sind sie fürs Rad fahren nicht immer die beste Wahl, weil sie keine ausreichende Belüftung bieten. Außerdem sind dunkle Farben im Sommer ziemlich Fehl am Platz, weil sie für zusätzliche Wärme sorgen.

Allerdings gibt es Ausnahmen. Bei den getesteten Kinderhelmen haben Limar 242 und der KED Meggy Originals sehr gut abgeschnitten und bekamen sogar die Note „gut“.  Der Limar 242 überzeugte die Tester durch sehr gute Erkennbarkeit (Note 1,7), KED Meggy Originals bekam jedenfalls die Note 1,7 für ausgezeichnete Handhabung.

Ked Meggy: Der Klassiker

Ked Meggy Helme gehören zu den bekanntesten Marken untern den Helmen für Kinder. Die Marke ist erprobt und günstig (schon ab 25-30 Euro), außerdem bieten Ked Meggy Helme eine breite Designvielfalt. Zu den beliebten Lizenz-Motiven gehören unter anderem Captn’ Sharky oder Lillifee. Auch die Freestyle-Helme Uvex Kid 3 (Note 2,6) und Abus Skater Kid (Note 2,8) konnten mit den klassischen Fahrradhelmen Schritt halten.

Sie belegten im Test einen guten dritten und vierten Platz. Beim Thema Unfallschutz bekam der Uvex-Helm die Note „gut“, Abus musste sich jedoch nur mit „befriedigend“ zufriedengeben. Beim „Komfort“ sind die beiden Freestyle-Helme gleich mit „befriedigend“ bewertet worden. Der Grund für diese schwache Note war die fehlende Belüftung, die zu einem Wärmestau unter dem Helm führen kann.

Freestyle-Modelle schlecht erkennbar

Von den getesteten acht Helm-Modellen bekamen vier davon die Gesamtnote 4,0. Darunter befanden sich zwei klassische Helme – Casco FM-Generation und der Giro Flurry – sowie zwei Freestyler: der POC Receptor Flow und der Bell Faction. Vor allem bei der Erkennbarkeit lassen alle vier Helme viel zu wünschen übrig, es fehlen ihnen einfach die nötigen Reflektoren, die für die Sichtbarkeit in der Nacht sorgen.

Das führte dazu, dass sie in der Gesamtwertung nur das Ergebnis „ausreichend“ erreicht haben. Helmen ohne Reflektoren sind nämlich vor allem für Kinder unakzeptabel. Das Gesamturteil kommt von den folgenden Bewertungskriterien:

  • Unfallschutz 50 %
  • Handhabung, Komfort 35 %
  • Hitzebeständigkeit 10 %
  • Schadstoffe 5 %

Radhelm-Tipps

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Dmitriy Shironosov

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