Kinder im Auto

Sicherheit geht vor

Kinder im Auto
Kinder im Auto

Nicht nur als Fußgänger und Fahrradfahrer, sondern auch als Mitfahrer im Auto sind die Kinder großen Gefahren ausgesetzt. Im Falle korrekter Sicherheitsvorkehrungen sind die Eltern und andere Verantwortliche in der Lage, unnötige Verletzungen und Unfälle bei Kindern im Alter von 14 Jahren und jünger zu verhindern. Dazu gehören die Verwendung von Kindersitzen und eine umfassende Kenntnis der Risiken und der Prävention für den Schutz der Kinder im Auto. Der Gesetzgeber schreibt eine Sicherung vor, sofern das Kind zwölf Jahre oder jünger und kleiner als 150 cm ist.

Kindersitze – der beste Schutz im Auto

[dropcap]E[/dropcap]s empfiehlt sich ein Kindersitz, der sich explizit für Kleinkinder eignet. Den Kindersitz bringen die Verantwortlichen gegen die Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz an, denn nach hinten gerichtete Sitze bieten den besten Schutz. Dies gilt jedoch nur, wenn das Fahrzeug keinen Beifahrer-Airbag hat oder der Airbag deaktiviert ist.

Im Kollisionsfall bilden aufblasbare Beifahrer-Airbags eine tödliche Gefahr für kleine Kinder. Airbags eignen sich zum Schutz Erwachsener mit einem Gewicht von über 75 kg. Da sie sehr voluminös sind, besteht die Gefahr, dass ein Kind daran erstickt. Die Verletzungsgefahr durch Airbags ist um einen hohen Prozentsatz reduziert, wenn Kinder auf dem Rücksitz des Fahrzeugs reisen. Bei Personenkraftwagen ohne Rücksitz ist eine erhöhte Vorsicht geboten, um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten.

Den Vordersitz schieben die Eltern so weit wie möglich nach hinten. Ein Abstand von mindestens 20 cm ist zwischen dem Armaturenbrett und dem Kindersitz einzuhalten, um möglichst eine Verletzung des Kindes bei einem Frontalzusammenstoß zu verhindern. Sowohl auf dem vorderen als auch auf den hinteren Sitzen, muss der Verantwortliche den Kindersitz idealerweise mit einem Dreipunktgurt befestigen. Dies geschieht sorgfältig nach den Anweisungen des Herstellers. Die Eltern achten darauf, dass ein Baby in einem Kindersitz nicht länger als 30 Minuten am Tag sitzen sollte, weil die Rückenmuskulatur nicht vollständig entwickelt ist. Sofern eine längere Reise mit dem Baby unvermeidbar ist, sind regelmäßige Pausen wichtig.

Sofern der Kopf des Kindes über den oberen Teil des Kindersitzes herausragt, ist der Kindersitz zu klein. Ein Baby kann auch gut befestigt in einer Babyschale die Autofahrt ohne große Risiken überstehen. Die Eltern befestigen die Babyschale mit einem speziellen Gürtel oder einem Dreipunktgurt nach den Vorgaben der Hersteller. Ein Sicherheitsnetz gehört meistens zur Ausstattung, um das Kind im Falle einer Schleuderung durch eine Kollision zu schützen. Die Babyschalen bieten jedoch nicht den gleichen Grad des Aufprallschutzes wie die Kindersitze.

Worauf Sie noch achten sollten

An einem typischen Sommertag kann die Temperatur in einem Auto rapide ansteigen. Selbst an einem relativ milden Tag, besteht das Risiko einer gefährlich hohen Temperatur in einem Kraftfahrzeug. Es besteht die Gefahr der Austrocknung, Unterkühlung, des Sonnenbrands und Hitzeschlags.

Eltern und andere Aufsichtspersonen können nicht penibel genug sein, wenn es um die Sicherheit der Kinder geht. Sofern die Eltern die beigefügte Anleitung des Kindersitzes befolgen und das Kind strikt beaufsichtigen, ist die Gefahr bis auf ein Minimum reduziert. Einen ausführlichen Ratgeber über die Sicherheit der Kinder im Auto, mit Bildern, gibt es hier als PDF.

Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / Arne Trautmann





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