Ist vegane Ernährung für Kinder geeignet?

Vegan gegen das Übergewicht

Kinderernährung

Vegane Ernährung bringt einige Vorteile mit. Ob das auch für die Ernährung der Kinder gilt, ist nach wie vor umstritten. Eltern haben oft ihre Zweifel, ob eine vegane Ernährungsweise ausgewogen und für Kinder geeignet ist. Diese Zweifel sind nach neuesten Untersuchungen meist unbegründet. Es gibt kaum eine andere Ernährung, die Kinder so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgen kann wie veganer Ernährungs-Stil.

Gesunde und schlanke Kinder

So viele dicke Kinder wie heute gab es in den Industrieländern noch nie – 20 bis 30 Prozent der Kinder weisen einen BMI von mehr als 25 Punkten auf, was klar auf ein Übergewicht hindeutet. Wenn man schon als Kind dick ist, wird man mit größter Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener dick und krankheitsanfällig sein. Dicke Kinder bewegen sich weniger als schlanke, sie naschen mehr und halten sich weniger im Freien und unter natürlichem Sonnenlicht auf.

Keiner will dicke und wenig fitte Kinder haben, deswegen ist die Geburt der Punkt, an dem die Eltern beginnen, sich mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen.

Informationsflut über „gesunde“ Ernährung

Heutzutage werden Eltern von allen möglichen Seiten mit Tipps und Hinweisen über die angeblich optimale Ernährungsweise geradezu überhäuft. Oft sind die Informationen völlig gegensätzlich, was die allgemeine Verwirrung der Eltern noch stärker macht. Es wird zum Beispiel erzählt, wie wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes Milchprodukte sind. Gleichzeitig wird aber verschwiegen, dass nur Milchprodukte in bestimmter Qualität gesund sind, die man aber in der Regel in keinem Geschäft kaufen kann.

Darüber hinaus wird die Anwesenheit von verschiedenen Lebensmittelzusatzstoffen in Ernährung als völlig unbedenklich gepriesen, obwohl sie in der freien Natur überhaupt nicht vorkommen und man ihre Wirkung auf den menschlichen Körper überhaupt nicht vorhersagen kann.

Babys sind nicht die geborenen Veganer

Im Prinzip sind Säuglinge von Natur aus keine Veganer mehr, weil sie ja Muttermilch trinken. Das sollten sie ja auch so lange tun, bis sie sich selbst abstillen. Ein Baby weißt am besten Bescheid, wann es keine Muttermilch mehr braucht. Auf keinem Fall sollte man dem Baby Sojamilch, Reismilch oder andere pflanzliche Drinks als Muttermilch-Ersatz zum Trinken geben.

Kann die Mutter überhaupt nicht stillen, ist die Ersatzmilch auf biologischer Ziegenmilchbasis die beste Alternative. Die tierische Milch ist nötig, weil diese der Muttermilch am ähnlichsten ist.

Früchte & Obst und Muttermilch

Wenn das Baby schon so weit ist, dass es Interesse am Essen der Erwachsenen zeigt, kann man ihm davon etwas probieren lassen. Das können zum Beispiel Birnen, Beeren, Pfirsiche, Aprikosen, Avocados oder sonstige weiche Früchte sein. Hauptsache sie sind roh und nicht aus der Dose. Ab dem Alter von einem Jahr kann man dem Baby grüne Smoothies machen.

Diese grünen Powermahlzeiten versorgen das Kind mit lebensnotwendigem Eisen, hochwertigem Kalzium, wunderbarem Magnesium, Aminosäuren, stuhlregulierenden Ballaststoffen und mit schützenden Antioxidantien und Vitaminen.

Vegane Ernährung für Kinder

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Artikelbild: © panthermedia.net / levranii

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