Gitterbetten – Ist ein Gitterbett sinnvoll?

Informationen über Gitterbetten für Babys und Kleinkinder

Gitterbett
Ein Gitterbett bietet Kindern eine sichere Schlafumgebung (Foto: Julie, Dave & Family - Flickr.com - CC BY-SA 2.0)
[dropcap]K[/dropcap]leinkinder wie Erwachsene bewegen sich im Schlaf und besonders während der Traumphasen wenden sie sich unter Umständen mehrmals. Da das Gehirn auch während des Schlafens aktiv ist, wacht man bei einem Positionswechsel ganz kurz auf und die erschlaffte Muskulatur wird aktiviert. Unterbewusst werden die örtlichen Gegebenheiten wahrgenommen und so fällt man nicht aus dem Bett. Dies ist jedoch ein Lernprozess und bei kleinen Kindern funktioniert dieser Mechanismus meist noch nicht perfekt. Deshalb ist bei kleinen Kindern immer die Gefahr gegeben, dass sie beim Schlafen aus dem Bett fallen. Wenn das Kind nachts im Traum noch wilde Abenteuer erlebt und sich dabei herumwälzt, bietet ein Gitterbett eine sichere Schlafumgebung und den besten Schutz vor Stürzen.

Ein Gitterbett ist sicher und praktisch

Ein Baby kann von der Geburt an in einem Gitterbett der üblichen Standardgrößen von 140 x 70 cm oder 120 x 60 cm schlafen. Während ein Beistellbettchen als Babybett oder ein Stubenwagen bestenfalls einige Monate lang genutzt werden können, ist ein Gitterbettchen die optimale Schlafgelegenheit für die ersten Jahre im Leben eines Kindes. Ein Gitterbett ist rund herum geschlossen und das Kind gewöhnt sich nach einiger Zeit an die seitlichen Begrenzungen. Das Unterbewusstsein wird trainiert, so dass keine Gefahr mehr besteht, aus dem Bett zu fallen.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt hängt mit dem kindlichen Forscherdrang zusammen. Nach ein paar Monaten wollen die Kinder ihre Umgebung erforschen und zwar oft besonders dann, wenn sie eigentlich schlafen sollen.

Ein Gitterbett verhindert dies. Damit das Gitterbett für das Kinderzimmer dann seine Funktion entsprechend erfüllen kann und nicht zur Gefahrenquelle für das Kind wird, müssen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllt werden.

Nach dem Jahre 1985 hergestellte Gitterbetten erfüllen in der Regel alle Standards. Bei älteren Gitterbett Modellen sollte man jedoch allgemein auf Stabilität der Konstruktion achten, die auch die Bewegungen eines sehr lebhaften Kindes aushält. Zusätzlich sind dann folgende Sicherheitsmerkmale zu prüfen:

  • Der Abstand der Gitterstäbe sollte nicht mehr als sechs Zentimeter betragen, um ein Einklemmen des Kopfes zu verhindern.
  • Das Bett sollte keine verschnörkelten oder verzierten Eckpfeiler aufweisen, damit lose Kleidung nicht hängen bleiben und im schlimmsten Fall zur Strangulation führen kann.
  • Keine scharfen Kanten am Bett, die zu Verletzungen führen können.
  • Der Abstand von Matratze und Oberkante des Gitters darf nicht zu gering sein, um ein Herausfallen zu verhindern.

Weiterhin ist die richtige Matratzengröße zu beachten. Ist die Matratze zu klein, verschiebt sie sich leicht und es entstehen Lücken, in denen das Baby sich einklemmen könnte. Eine zu große Matratze bildet wellige Unebenheiten, was den Schlaf stören und sogar Haltungsschäden hervorrufen kann.

Ein Gitterbett für das Kinderzimmer sollte höhenverstellbar sein und die meisten modernen Gitterbetten lassen sich auch auf drei unterschiedliche Höhen einstellen. Für ein Neugeborenes kann man getrost die höchste Stufe wählen, da sich das Baby noch nicht aufrichtet und somit keine Gefahr besteht, dass es über das Gitter stürzt. Die höchste Stufe schont sehr den Rücken der Eltern, weil das Hinlegen oder Herausnehmen des Kindes ohne tiefes hinab Beugen möglich ist. Je nach Aktivität und Lebensalter des Kindes wird der Höhenstand entsprechend angepasst und das Kind ist in seinem Gitterbett im Kinderzimmer stets sicher aufgehoben.

Ein Umbaubett bietet mehr Flexibilität

Möchte man ein Gitterbett über mehrere Jahre nutzen, lohnt sich die Anschaffung eines Umbaubettes. Solch ein Gitterbett verfügt in der Regel über zwei sogenannte Schlupfsprossen, welche sich leicht entfernen lassen, wodurch eine Ein- und Ausstiegsöffnung für das Kleinkind entsteht. Ein Herausfallen während des Schlafens wird aber weiterhin verhindert. Noch später lässt sich solch ein Gitterbett durch Entfernen einer Gitterwand in ein erstes Jugendbett umwandeln. So erhält man ein Bett, das sowohl kindgerecht in seinen Maßen ist, als auch dem Kind das gute Gefühl gibt, in einem “großen” Bett zu schlafen.

Die Anschaffung eines Umbaubettes ist trotz eines höheren Preises lohnenswert, wenn man bedenkt, dass ein nicht umbaufähiges Gitterbett für das Kinderzimmer nach relativ kurzer Zeit durch ein völlig neues Modell eines Kinder- und Jugendbettes ersetzt werden muss. Auch lohnt sich ein Preisvergleich vor dem Kauf, da es erhebliche Preisunterschiede gibt. Beim Kauf sollte man auch auf entsprechende Prüfsiegel achten, welche die Erfüllung der Sicherheitsstandards garantieren.

[box type=infobox]Fazit: Ein Gitterbett für das Kinderzimmer, das man z.B. hier online bestellen kann, ist für Babys und Kleinkinder aus Sicherheitsgründen unbedingt empfehlenswert. Man sollte allerdings nur ein Gitterbett für das Kinderzimmer verwenden, das auch den aktuellen Sicherheitsnormen entspricht und entsprechend praktisch ist.[/box]





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