Impfungen – ab welchem Alter muss gegen welche Krankheiten geimpft werden?

[dropcap]G[/dropcap]erade im Säuglingsalter ist Ihr Kind anfällig gegen verschiedene Arten von Infektionen. Deswegen sollten Sie Ihr Kind frühzeitig impfen lassen. So vermeiden Sie größere Komplikationen und den Ausbruch schwer therapierbarer Krankheiten. Verschiedene Studien beweisen, dass das Impfen für das Kind lebenswichtig ist, so etwa auch die Berliner STIKO am RKI. Diese empfiehlt das Kind ab der 9. Lebenswoche zuerst impfen zu lassen.

Damit Sie Ihr Kind nicht ständig zum Arzt bringen müssen und es nicht immer wieder gestochen werden muss, können Sie es mit diversen Kombi-Variationen impfen lassen, die Sie am besten beim Kinderarzt erfragen. Bereits bei Säuglingen zeigt etwa ein einziger Impfstoff, gegen sechs unterschiedliche Infektionen zugleich, beinahe eine magische Wirkung, wie etwa gegen Hepatitis B, Diphtherie, Hib, Kinderlähmung, Keuchhusten und Wundstarrkrampf.

Dieser Stoff wird im 1. Lebensjahr dreimal und einmal im 2. Lebensjahr gegeben. Danach sollten Sie Ihren Säugling vor den Pneumokokken entsprechend impfen lassen. Vor dieser Krankheit sollten Sie auch Ihr Kind impfen, wenn es älter geworden ist. Der entsprechende Impfstoff gegen diese Krankheit sollte zusätzlich zum eben genannten sechsfach-Stoff dem Kind verabreicht werden.

Ebenso ist das Impfen gegen die Rotaviren notwendig, um Durchfälle und das Erbrechen bei Kindern bis zum 5. Lebensjahr zu vermeiden.

Als Schutzmaßnahme empfiehlt sich hier die Schluckimpfung, die Sie Ihrem Kind ab mindestens sechs Lebenswochen verabreichen können. Dafür sind zwei unterschiedliche Stoffe vorhanden, die zwei bis dreimal alle vier Wochen gegeben werden sollten.

Professionell impfen lassen: So Schützen Sie Ihren Sprössling

Sobald Ihr Kind elf Monate wird, sollten Sie es unbedingt gegen Masern, Röteln und Mumps, die die typischen Kinderkrankheiten sind, impfen lassen. Empfehlenswert ist hier auch eine zweimalige Kombi-Impfung. Dieser Schutz kann mit dem Schutz gegen die Windpocken zusammengefasst werden. Je Impfung sollte ein mindestens vierwöchiger Abstand gegeben sein und auch eingehalten werden. Eine weitere gefährliche Kinderkrankheit sind unter anderem auch die Menigokokken, gegen die Sie Ihr Kind ab dem 2. Lebensjahr unbedingt impfen sollten. Diese Impfung sollte ebenso nach dem 18. Lebensjahr wiederholt werden.

Weitere Schutzmaßnahmen betreffend einer Impfung

Zwischen dem fünften und sechsten Jahr sollten Sie Ihr Kind gegen Diphterie impfen lassen. Weitere wichtige Impfungen, die ab dem 5. Lebensjahr bis zum 17. Lebensjahr gemacht werden sollten sind: Pertussis, Tetanus und Poliomyelitis. Ferne sind auch Schutzmaßnahmen gegen Gebärmutterkrebs sehr wichtig. Sich impfen lassen sollte Ihr Kind vor allem auch vor dem ersten Geschlechtsverkehr, um die Ausbreitung der HPV-Viren zu vermindern. Dafür werden etwa halbjährlich drei Injektionen gemacht. Hat Ihr Kind eine chronische Bronchitis oder ein Herz-Kreislauf-Probleme, dann sollte es einen Schutz gegen die Grippe haben. Diesen Schutz kann ein sechsmonatiges Kind genießen. Der Schutz sollte im Herbst durchgeführt werden, um der jährlichen Grippewelle vorzubeugen. Dieser Schutz hält bis zu einem Jahr und muss danach erneuert werden.

Impfen sollten Sie Ihren Sprössling auch gegen Haemophilus influenzae Typ b. Dies sollte ab dem 5. Lebensjahr gemacht werden. Dieser Schutz ist insbesondere bei fehlender Milzfunktion wichtig. Sollte Ihr Kind vorher an einer Hib-Infektion gelitten haben, so sollten Sie alle einmonatigen Kinder im Haushalt dagegen impfen. Ebenso sollten Sie Kinder mit Immundefekten impfen.

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