Homöopathie bei Babys und Kleinkindern

Homöopathie bei Babys und Kleinkindern

[dropcap]D[/dropcap]ie Homöopathie ist eine alternative Therapiemethode zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten, die es bereits seit über 200 Jahren gibt und ein deutscher Arzt nach seinen Vorstellungen veröffentlicht hat. Der Begriff „Homöopathie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie ähnliches oder gleichartiges Leiden. Sie stellen sich nun die grundlegende Frage, ob die Homöopathie bei Babys und Kleinkindern eingesetzt werden kann? Die Antwort lautet grundsätzlich ja.

Homöopathie und Naturheilkunde

Vielfach wird der Begriff Homöopathie mit Naturheilkunde gleichgesetzt, doch das ist eindeutig falsch. In der Naturheilkunde werden bestimmte Krankheiten mit Mitteln und Reizen behandelt, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Luft, Wasser, Sonne, Kälte und Wärme.

Die bekannteste Methode der Naturheilkunde ist die Kneipp-Therapie, die nach Sebastian Kneipp benannt wurde. In der Homöopathie werden Medikamente eingesetzt, die extrem verdünnt sind. Diese homöopathischen Medikamente basieren auf natürlichen Stoffen und werden häufig als die sanfte Medizin bezeichnet.

Homöopathie und Naturheilverfahren haben ihre Berechtigung und besonders die Homöopathie bei Babys und Kleinkindern wird von vielen Müttern bevorzugt angewandt.

Der Einsatz von Homöopathie bei Babys und Kleinkindern

Viele Eltern kennen das Problem der kleinen und großen Wehwehchen bei Babys und Kleinkindern. Dann kommt schnell die Frage auf, ob ein Medikament verabreicht werden soll oder nicht. Die häufigsten Krankheitszeichen dieser Altersgruppen sind Bauschmerzen, Husten, Schnupfen und unerklärliches Erbrechen. Wie bereits erwähnt, sind in homöopathischen Mitteln die Wirkstoffe nur in winzigen Mengen vorhanden und können somit Babys und Kleinkindern ohne Sorgen verabreicht werden. Homöopathie bei Babys und Kleinkindern wird schon seit vielen Jahren verabreicht und das mit Erfolg.

Die homöopathische Hausapotheke

Wer Homöopathie bei Babys und Kleinkindern anwenden möchte, der sollte sich zunächst eine Hausapotheke zulegen, die die wichtigsten homöopathischen Mittel enthält. Als Erstmittel sollten Sie Aconitum napellus (der Blaue Eisenhut) im Haus haben. Diese homöopathische Heilpflanze hilft bei Erkältungen, Fieber, Grippe, Halsschmerzen, Husten und Ohrenschmerzen. Homöopathie bei Babys und Kleinkindern können Sie auch bei folgenden Beschwerden anwenden:
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  • Belladonna ist ein klassisches Fiebermittel,
  • Chamomilla hilft, wenn das Baby zahnt,
  • Apis wirkt bei Insektenstichen.

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Wenn sich diese Erstausstattung in Ihrer Hausapotheke befindet, haben Sie schon einen guten Schritt in die homöopathische Behandlung getan. Sie sollten jedoch immer die Symptome Ihres Kindes/Ihrer Kinder im Auge behalten, genaues Beobachten ist hier äußerst wichtig, nur dann kann die Homöopathie bei Babys und Kleinkindern sehr erfolgsversprechend sein.

Homöopathie kann vieles, aber nicht alles

Wenn Sie Homöopathie bei Babys und Kleinkindern anwenden, bedeutet dies aber auch, verantwortungsvoll mit diesen Mitteln umzugehen. Homöopathische Mittel sind zwar apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig, das heißt, Sie können diese Mittel frei in der Apotheke erwerben. Sollten jedoch die Beschwerden Ihres Kindes/Ihrer Kinder unbekannt oder schlimmer sein als erwartet, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, der die genaue Diagnose der Erkrankung feststellen kann. Erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt kann dann auch Homöopathie bei Babys und Kleinkindern eingesetzt werden.

[box type=alert]Fazit: Wenn Sie nun mehr Informationen über Homöopathie bei Babys und Kleinkindern erhalten möchten, sollten Sie sich in den einschlägigen Foren, die im Netz zahlreich vorhanden sind, eingehend informieren. Sie erreichen diese Seiten über den Suchbegriff „Homöopathie bei Babys und Kleinkindern“.[/box]

Bild: rykerstribe – Flickr.com (CC BY 2.0)

2 Kommentare
  1. Inge Schröder sagte:

    Danke immerhin für den letzten Absatz. Sicher kann ein bisschen Feenstaub für das Baby nicht schaden (ob es hilft, sei dahingestellt). Aber wenn ich sehe, wie manche Mütter ihr Kind leiden lassen, um ihm ja bloß nicht die böse „Schulmedizin“ zuzumuten, frage ich mich wirklich, in welchem Zeitalter wir leben.

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    • Redaktion sagte:

      Liebe Inge, vielen Dank für deinen Kommentar. Man muss eben abwägen, bei Bauchschmerzen oder leichtem Fieber können zb Globuli ganz gut helfen und auch als Begleittherapie ist die Homöopathie eine gute Sache. Wenn es aber um schwerwiegende Erkrankungen geht, sollte die Schulmedizin zu Rate gezogen werden.

      Antworten

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