Heißhunger in der Schwangerschaft: Wie halte ich gesund dagegen?

Die Tafel Schokolade ist innerhalb kürzester Zeit verputzt, die Tüte Chips bleibt auch nicht lange liegen und als Krönung gibt es noch ein Glas Gurken oben drauf. Heißhunger in der Schwangerschaft ist etwas ganz Normales – und auch die eigenwillige Zusammensetzung der Snacks ist nicht außergewöhnlich. Frauen, die jedoch nach der Entbindung ihres Babys, nicht noch Monate oder gar den Rest ihres Lebens die angefutterten Pfunde mit sich herumschleppen möchten, sollten jedoch aufpassen.

Wie beuge ich den Heißhunger-Attacken in der Schwangerschaft vor?

  • Zunächst einmal ist ein verändertes Essverhalten in der Schwangerschaft etwas ganz Normales. Ursache dürfte wohl die hormonelle Umstellung sein, die viel Einfluss auf das Geschmacksempfinden, aber zum Beispiel auch auf die Geruchswahrnehmung oder auf die Emotionen hat. Bei manchen Frauen ist es aber gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft nicht der Heißhunger, sondern vielmehr die Übelkeit, die Probleme bereitet. Jeder Körper reagiert eben anders.
  • Der weibliche Körper will durch den Heißhunger Reserven aufbauen. Auch wenn man nun für zwei Personen isst und sich auch ausreichend ernähren muss, sollte man nicht ungebremst essen. Die Schwangerschaft sollte nicht als permanente Erklärung herhalten, dass man selbst einfach undiszipliniert und hemmungslos bei allem, was sich im Kühlschrank befindet oder auf dem Tisch steht, zuschlägt. Das geht nämlich ordentlich auf die Hüften und kann zudem neben Übergewicht auch Diabetes während der Schwangerschaft auslösen und/oder Stoffwechselkrankheiten begünstigen.
  • Dem Heißhunger in der Schwangerschaft sollten Frauen mit einer gesunden Ernährung vorbeugen. Die Ernährung sollte nicht üppiger, sondern vielmehr wirkstoffreicher und auf jeden Fall auch ausgewogener sein. Nicht unbedingt doppelt so viel, dafür lieber doppelt so gesund essen, sollte das Motto sein.
  • Der Bedarf an Vitaminen und an Mineralstoffen steigt während der Schwangerschaft. Das sollte bei der Ernährung unbedingt berücksichtigt werden.
  • Frauen sollten Heißhunger-Attacken vorbeugen, indem sie ihren Magen nicht auf Leerlauf schalten. Sprich: Es sollte immer etwas im Magen sein, damit der Blutzuckerspiegel nicht absackt. Das nämlich wiederum alarmiert das Gehirn und innerlich wird sofort nach etwas Süßem verlangt. Mit vielen kleinen gesunden Mahlzeiten und regelmäßigen Snacks in Form von Obst kann diesem Gefühl etwas entgegengesetzt werden.
  • Wie schon erwähnt: Obst ist die beste Wahl, wenn der Heißhunger kommt. Die Fruchtsüße in Kombination mit Mineralstoffen und vielen Vitaminen tut Mutter und Kind in der Schwangerschaft gut.
  • Trockenfrüchte, zum Beispiel Datteln, Feigen oder Dörrobst, sind ebenfalls eine viel bessere Alternative als Schokolade oder Chips.
  • Auch Reiscracker schmecken und füllen den Magen wieder auf – und das ohne ungesunde Süße oder Zusatzstoffe.

Bildnachweis: Hannes Eichinger / iStock


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