Heiraten und Familienplanung: Ist mein Partner wirklich der richtige?

Heiraten | © PantherMedia / Yakobchuk
Heiraten | © PantherMedia / Yakobchuk

Wenn der Gedanke aufkommt, dass es nun an der Zeit ist, zu heiraten und eine Familie zu planen, kommt nicht selten die Frage auf, ob der Partner auch wirklich der richtige ist. Ein alter Spruch passt recht gut zu dieser aufkommenden Sorge, denn er lautet: „Drum prüfte, wer sich ewig bindet, ob sich noch was Besseres findet.“ So brutal sollte man sicherlich nicht vorgehen, aber dennoch besiegelt eine Heirat den Bund fürs Leben, daher ist die Frage sicher legitim.

In der Folge können einige Einschätzungen recht hilfreich sein, um sich selber etwas mehr Klarheit zu verschaffen.

Wie steht es um die Akzeptanz des Partners?

Jeder Mensch hat seine Eigenarten und Macken. Doch nur dann, wenn der Partner, mit dem man bisher zusammen ist, diese vermeintlich „schlechten“ Seiten sowie alle Ecken und Kanten akzeptiert, und das auch umgekehrt der Fall ist, dann sind das sicherlich die besten Ausgangsvoraussetzungen für eine gut funktionierende Partnerschaft. Das bedeutet nämlich ganz klar, dass jeder den anderen so akzeptiert, wie er wirklich ist. Und das betrifft natürlich auch sämtliche Äußerlichkeiten. Denn eines sollte stets gelten: „Zuhause ist da, wo man den Bauch nicht einziehen muss.“

Alles rund um die Kommunikation

Kann man sich mit seinem Partner uneingeschränkt wirklich über alles unterhalten? Und ist es auch möglich, unangenehme Dinge anzusprechen, ohne dass man sich selbst peinlich berührt fühlt, oder der andere sich einer Peinlichkeit ausgesetzt fühlt?

Wenn das so sein sollte, ist das wirklich ein Indiz dafür, dass man auf der gleichen Ebene tickt, dass sich das Vertrauen inzwischen tief verwurzelt hat, und dass man im Zweifelsfall nicht allein dasteht, wenn es doch einmal zu elementaren Problemen kommt.

Denn es heißt ja nicht umsonst: „In guten, wie in schlechten Zeiten.“ In guten Zeiten zueinander zustehen, ist wirklich nicht schwer, anders verhält es sich aber, wenn die Zeiten einmal dunkel werden. Gerade dann sollte man sich jederzeit auf seinen Partner zu 100 Prozent verlassen können, das gilt selbstverständlich für beide Seiten.

In Gedanken häufig beim Partner

Mann und Frau lieben sich | © PantherMedia / helenaak14
Mann und Frau lieben sich | © PantherMedia / helenaak14

Als wirklich sehr gutes Zeichen ist sicherlich die Tatsache zu sehen, wenn nichts und niemand schöner und attraktiver zu sein scheint, als der eigene Partner. Auch der Gedanke, dem anderen endlich einen wunderschönen Eheringe an den Finger stecken zu wollen, ist sicherlich schon ein guter Hinweis dafür, dass man endlich den richtigen Partner an seiner Seite hat. Schnell erwischt man sich auch dabei, dass man schon im Internet nach Ringen sucht; es gibt einfach wirklich tolle Ehringe gelbgold oder in Silber, Platin usw. und bei Seiten wie der verlinkte Shop sieht man zudem, dass tolle Eheringe gar nicht mehr teuer sein müssen. Man bekommt schon Lust endlich zu heiraten!

Vielleicht könnte man es am besten damit vergleichen, dass man eindeutig das Gefühl hat, endlich angekommen zu sein. Der Partner an der Seite ist derjenige, bei dem man sich uneingeschränkt fallen lassen kann. Oftmals geht auch das Gefühl damit einher, dass man sich eine Zukunft ohne den anderen einfach nicht vorstellen möchte.

Der persönliche Freiraum wird stets gewahrt

Gemeinsames Meditieren | © PantherMedia / Markin (YAYMicro)
Gemeinsames Meditieren | © PantherMedia / Markin (YAYMicro)

Eine Partnerschaft zielt natürlich auf Zweisamkeit ab, das heißt allerdings keineswegs, dass man fortan ununterbrochen alles gemeinsam mit dem Partner unternehmen muss. Zwar ist es natürlich ausgesprochen wichtig, dass man sehr gern etwas gemeinsam mit dem Partner unternimmt und erlebt, dennoch bleibt aber jeder innerhalb einer Partnerschaft natürlich auch ein Individuum mit ganz eigenen Ansprüchen und Vorlieben.

Aus diesem Grund sollte es immer möglich sein, auch ohne jede Rechtfertigung, etwas allein mit dem eigenen Freundeskreis zu unternehmen. Hier steht zum einen das Vertrauen ganz klar im Vordergrund, zum anderen natürlich auch, dass weder eine Art Kontrollzwang noch übermäßige Eifersucht in der Beziehung eine Rolle spielen.

Dinge wie, das Handy, das Laptop, die Geldbörse oder die Post des jeweils anderen zu kontrollieren, sind immer und ausnahmslos ein Tabu. Nur so ist es gewährleistet, dass auch beide Partner wirklich eine funktionierende Privatsphäre innerhalb einer Partnerschaft aufrechterhalten können.

Der Freundeskreis und die Familie

Es ist nicht immer automatisch gewährleistet, dass sich der ursprüngliche Freundeskreis des jetzigen Partners mit den eigenen Vorstellungen zu 100 Prozent vereinigen lassen. Das Gleiche gilt auch für die Familie des jeweils anderen. Leider ist es aber so, dass sich Sympathien nicht erzwingen lassen, das wäre in der Tat eindeutig zu viel verlangt. Allerdings sollte es zumindest immer ehrliche und aufrichtige Bemühungen geben, mit diesen Parteien zumindest ein ordentliches und gepflegtes Auskommen zu haben.

In seltenen Fällen kann das leider auch mal unmöglich sein. In einem solchen Fall sollte man den Partner aber niemals vor die Wahl stellen, entweder ich oder die anderen. Solange der andere trotz aller Widrigkeiten zu einem steht, muss er jederzeit die Möglichkeit haben, sich mit den entsprechenden Personen zu treffen, ohne dabei unter Druck gesetzt zu werden. Andersrum gilt ebenfalls, dass man sich nicht zu gemeinsamen Treffen zwingen lassen muss. Wenn die Chemie nicht passt, dann passt sie einfach nicht, daran wird sich aller Voraussicht nach wirklich niemals etwas ändern.





-Anzeige-