Fressatacke

Frust-Essen: So unterliegen Sie nicht der Versuchung

Die ersten Wochen nach der Entbindung können für eine frisch gewordene Mutter ziemlich stressig werden. Sie befindet sich in einer für sie völlig neuen Situation und das bisherige Leben steht auf dem Kopf. Manche Frauen essen in dieser Zeit mehr als gewohnt, es kommt sogar zu regelrechten Frust-Fress-Attacken. Wenn Sie also ein großes Eis oder eine Tüte Gummibärchen oder Kartoffelchips brauchen, um wieder bessere Laune zu bekommen, dann gehören Sie wahrscheinlich zu den emotionalen Essern.

Frustfuttern: Woher kommt das?

[dropcap]S[/dropcap]chon als Säuglinge lernen Menschen, dass die Mutterbrust oder eine Nuckel-Flasche mit Milch Wunder bewirken kann – sie wirken nämlich beruhigend. Nahrungsaufnahme wird von diesem Moment an als eine Art psychologische Bewältigungsstrategie eingeprägt. Essen wirkt allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt befriedigend.

Wenn man nämlich nicht aufhören kann zu essen, obwohl man schon vollgestopft ist, dann kann einem ganz schnell übel werden und er fühlt sich einfach unwohl. Das menschliche Gehirn braucht im Schnitt 20 Minuten, um festzustellen, dass der Magen voll ist. Diese Zeit reicht aus, um beispielsweise eine Tüte Gummibärchen zu verschlingen. Dann geht es einem natürlich schlecht.

Alles aufschreiben

Mit kleinen Snacks zwischendurch können Sie möglicherweise für einen kurzen Moment Ihre Probleme auf den zweiten Plan stellen und sie vergessen, sie bleiben aber trotzdem. Dann nehmen Sie wieder eine Zwischenmahlzeit und der Teufelskreis beginnt. Es ist daher viel besser und gesünder, einen anderen Weg zu finden, um mit Problemen umzugehen.

Zuerst finden Sie heraus, welche Gefühle die Essattacken bei Ihnen auslösen. Schreiben Sie detailliert auf, was Sie gegessen haben und wie Sie sich dabei, davor und danach gefühlt haben. Nach einer gewissen Zeit, es können ein Paar Tage sein, erkennen Sie, welche Gefühle Ihren Drang steuern, sich etwas zu essen zu besorgen. Sie wissen dann, ob Sie essen, weil Sie hungrig sind, oder nur, um sich zu beruhigen oder zu trösten.

Fressattacken vermeiden

Es gibt einige Methoden, die Ihnen helfen können, die Fressatacken zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren:

  • kleinere Teller und Schüsseln benutzen
  • Lebensmittel immer in kleinere Behälter füllen
  • niemals direkt aus der Verpackung oder Dose essen
  • „verführerische“ Nahrungsmittel außer Sichtweite und an einem möglichst schwer erreichbaren Platz aufbewahren.
  • wenn Sie Heißhunger bekommen, trinken Sie fürs Erste ein Glas Wasser und warten sie einen Moment ab. Es kann sein, dass der Hunger danach verschwindet.
  • versuchen Sie, im Alltag Stresssituationen zu umgehen und nehmen Sie sich im Tagesverlauf Auszeiten.
  • lernen Sie, sich zu entspannen.

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Artikelbild: © panthermedia.net / lithian

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