Fit mit Baby – Aktivmode und Workout-Tipps für frischgebackene Mütter

Mit einem Baby kommen eine ganze Menge neuer Dinge in euer Leben. Was leider nicht hinzukommt ist mehr Zeit, dabei könnte man davon – gerade mit einem kleinen Kind – eine Extraladung gebrauchen. Viele frischgebackene Mütter haben, auch wenn sie vorher sehr sportlich waren, Probleme damit, genug Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Das Kind steht in dieser Zeit natürlich an erster Stelle, da bleibt gerade mal Zeit für eine kurze Dusche, geschweige denn einen Gang ins Fitnessstudio. Wir haben im Folgenden einige Tipps für euch, wie ihr nach der Geburt, ohne Zeitstress wieder in Schwung kommen könnt und welche Outfits euch dabei helfen können.

Lasst es langsam angehen

Wann nach der Geburt das Sportprogramm wieder aufgenommen werden darf, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. In den Wochen direkt nach der Geburt, dem sogenannten Wochenbett, sollte die frischgebackene Mutter sich ausgiebig schonen. Die erste Zeit mit dem Baby wird anstrengend und nervenaufreibend genug, als dass man auch nur einen Gedanken an ein intensives Sportprogramm verschwenden sollte. Zudem braucht der Körper nach der Geburt viel Zeit um sich von den Strapazen der Schwangerschaft und Geburt zu erholen. Nach etwa drei Monaten können leichte Übungen wieder aufgenommen werden, dies sollte im Einzelfall jedoch immer mit den behandelnden ÄrztInnen abgesprochen werden.

Ein neues Outfit motiviert

Ein neues Sportoutfit | © PantherMedia / anclave

Jeder hat dieses Gefühl von „Eigentlich sollte ich mich bewegen, kann mich aber nicht aufraffen“ schon einmal erlebt. Was dabei helfen kann, ist ein neues Outfit. Die Freude über die neue Kleidung sorgt dafür, dass wir sie am liebsten sofort und auf der Stelle tragen möchten. Und wenn die Sportkleidung dann schon einmal angezogen ist, fehlt zur Motivation, es nun auch noch zum Einsatz zu bringen gar nicht mehr so viel.

Besonders kurz nach einer Schwangerschaft ist es wichtig, dass die Kleidung bequem ist und euch in keinster Weise einschränkt oder irgendwo einschneidet. Bequeme Leggins, wie die von Street One, können sowohl funktional als auch schick sein. Sie umschließen den Bauch ohne dabei einzuengen. Damit werden sie zum perfekten Begleiter, sowohl für Zuhause als auch für die ersten Work-Outs nach der Schwangerschaft.

Bewegung im Alltag integrieren

Wenn es nach der Geburt an etwas mangelt, dann ist es Zeit. Viele frisch gebackene Eltern haben Schwierigkeiten ihren Alltag mit einem Neugeborenen geregelt zu kriegen, von einem ausführlichen Sportprogramm ganz zu schweigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ausreichend Bewegung im Alltag zu integrieren. Ein täglicher Spaziergang tut nicht nur euch, sondern auch dem Baby gut, schließlich sollte es auch mal an die frische Luft.

Übrigens: Manche Kinderwagen sind sogar dafür ausgerüstet, dass man mit ihnen joggen gehen kann. Tipps für ausreichend Bewegung mit Kind findet ihr bei Sportymum. Wenn das Baby älter wird, kann man es auch wunderbar in Bewegungsabläufe, wie beispielsweise Yoga mit einbeziehen. Babys ahmen die Bewegungen ihrer Eltern nach und kriegen gleichzeitig auch noch ein gesundes Maß an Bewegung. Das Baby lässt euch kein Sportprogramm durchziehen, weil es weint und Nähe braucht? Ein Baby in einer Trage ist ein wunderbares Zusatzgewicht für vorsichtige Workouts.

Beckenboden trainieren

Pilates für den Beckenboden | © PantherMedia / undrey

Während der Schwangerschaft stützt der Beckenboden Baby und Gebärmutter, gleichzeitig haben er und die umliegenden Muskeln sich gelockert, um auf die Geburt vorbereitet zu sein. Der Beckenboden verliert also an Spannung und ist gleichzeitig einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Das bekommt Frau zu spüren, wenn sie beim Husten, Niesen oder Springen ein paar Tropfen Urin verliert.

Nach der Geburt ist das Gewebe am Beckenboden überdehnt und sollte trainiert werden, damit es wieder fester wird und ihr später nicht mit einer schwachen Blase zu kämpfen habt. Um die beanspruchte Muskelpartie zu kräftigen und wieder zu stabilisieren, sind bestimmte Rückbildungsmaßnahmen erforderlich. Mehr Infos und Übungen für Zuhause findet ihr bei Hallo-Eltern. Bei diesen Übungen geht es nicht um ein intensives Krafttraining, sondern viel mehr um Atemübungen und gezieltes Anspannen der Muskulatur, um diese wieder zu aktivieren und den Beckenboden zu entlasten.

Rücken trainieren

Nach einer Schwangerschaft ist es besonders wichtig die Rückenmuskulatur zu trainieren. Viele Frauen leiden während ihrer Schwangerschaft unter starken Rückenbeschweren. Umso wichtiger ist es, dem Rücken nach der Schwangerschaft Erholung und Stärkung zu verschaffen, bevor das Baby immer schwerer und größer wird und erneut zu einer Rückenbelastung wird.

Fazit

Ihr habt grünes Licht, um nach der Geburt wieder in ein Sportprogramm einzusteigen, doch euch fehlt die Motivation? Dann gibt es einige Dinge, die ihr tun könnt. Lasst es langsam angehen und versucht mit langen Spaziergängen mehr Bewegung im Alltag zu integrieren. Zusätzlich könnt ihr euch mit einem schicken neuen Sportoutfit nicht nur für die bereits getane Arbeit belohnen, sondern auch für die, die noch vor euch liegt.