Entspannung im Alltag – Auszeiten für gestresste Eltern

Vielen Eltern fällt es schwer zuzugeben, dass der tägliche Alltag mit Kindern doch stark an ihren Nerven zerrt. Haushalt, der eigene Job, Kindererziehung, Kochen und Kinderbespaßung erfordern nicht nur Zeit, sondern auch eine ganze Menge an Kraft. Die eigene Entspannung kommt da oft zu kurz, ist aber unglaublich wichtig, um den konstanten Stresspegel auf lange Zeit durchzuhalten. Es fehlt ein Zeitkonzept, das es sowohl Müttern als auch Vätern erlaubt mindestens eine Stunde am Tag für sich selbst zu haben. Wir zeigen euch im Folgenden wie das funktionieren kann und wie ihr diese Zeit verbringen könnt, u, die größtmögliche Entspannung für euch herauszuholen.

Auszeiten ohne schlechtes Gewissen

Wann war das letzte Mal, dass ihr etwas ohne Kind unternommen habt? Einige Eltern haben Schwierigkeiten damit zu verstehen, dass eine Auszeit keinesfalls bedeutet, dass man seine Kinder weniger lieb hat oder sich die sorgenfreie Zeit zurückwünscht bevor man Kinder hatte. „Andere kriegen es ja auch gut hin“ ist ebenfalls die falsche Herangehensweise. Das schlechte Gewissen beim Wunsch etwas ohne seine Kinder zu machen werden die meisten Eltern verstehen. Diese negativen Gedanken sollten jedoch so schnell wie möglich aus euren Köpfen verbannt werden, denn neben eurer Elternrolle seid ihr noch immer eigenständige, erwachsene Menschen mit dem Wunsch nach einem gewissen Maß an Abwechslung, aber auch Privatsphäre. Wer sich immer nur für die eigenen Kinder aufopfert, ohne auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, der wird auf Dauer immer gereizter. Das kriegen Kinder, die natürlich nichts dafür können, mit. Auszeiten sind daher nicht nur für euch selbst, sondern auch für die gesamte Stimmung in der Familie wichtig – und das vielleicht sogar ohne schlechtes Gewissen.

Hilfe suchen und annehmen

Hilfe von den Großeltern | © PantherMedia / EdZbarzhyvetsky

Wenn ihr merkt, dass euch alles zu viel ist und ihr euch überfordert fühlt, dann ist es wichtig und richtig sich Hilfe zu suchen. Natürlich hat nicht jeder das Glück die Großeltern des Kindes in der Nähe zu haben, die mal für die eine oder andere Stunde in der Woche die Kinder übernehmen können, in der ihr euch um euch selbst kümmern könnt. Auch gute Freunde oder andere Familienteile wären vielleicht eine gute Gelegenheit, um die Kinder in vertrauensvollen Händen zu wissen. Wenn ein Elternteil arbeitet und eines bei den Kindern zuhause bleibt, muss eine gerechte Regelung zur Aufteilung der Betreuung gefunden werden. Nur weil einer den ganzen Tag bei der Arbeit war bedeutet das nicht, dass er oder sie zuhause nur noch entspannen kann. Wer den ganzen Tag mit dem Kind zuhause bleibt, den Haushalt macht und sich um einen Großteil der Kindererziehung kümmert, der hat sich eine Pause verdient sobald der Partner / die Partnerin nach Hause kommt.

Kleine Momente für euch

Wer eine Stunde am Tag für sich hat, der ist auf Dauer ausgeglichener, entspannter und nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen. Wichtig dabei ist, dass der Partner oder die Partnerin die Kinder in dieser Zeit bestmöglich beschäftigt und klar ist, dass Mama oder Papa nicht gestört werden dürfen. Tipps bei Langeweile bei Kindern und was ihr dagegen tun könnt findet ihr auf https://www.hallo-eltern.de. Wir haben drei Vorschläge für euch, wie ihr die neugewonnene Me-Time am besten nutzen könnt.

Gemütliches Schaumbad

Entspannendes Schaumbad | © PantherMedia / AnmFoto

Wer schon einmal mit kleinen Kindern über einen längeren Zeitraum hinweg alleine war, der weiß, dass die eigene Körperhygiene so schnell wie möglich über die Bühne gehen muss. Man hat kaum einen ungestörten Moment für sich. An ein entspanntes Schaumbad ist gar nicht zu denken. Die persönliche Entspannungszeit in der ihr den Nachwuchs in guten Händen wisst, ist also der perfekte Zeitpunkt um in der heißen Badewanne mal wieder die Seele baumeln zu lassen.

Auszeit auf dem Sofa

Sich einfach nur aufs Sofa legen, einen kleinen Mittagsschlaf machen, ein gutes Buch lesen oder einfach nur ein bisschen am Handy daddeln, beipielsweise auf https://casino.netbet.com/de, das ist mit Kindern kaum möglich. Wenn die Kleinen jedoch gerade mit dem Partner / der Partnerin draußen unterwegs oder auf dem Spielplatz sind, ist endlich Zeit für ein bisschen Entspannung. Übrigens: Einen Babysitter kann man auch ohne schlechtes Gewissen beauftragen, wenn man keine großen Pläne wie ein Dinner-Date oder einen wichtigen Arbeitstermin hat, sondern auch wenn man einfach mal wieder ein bisschen Zeit für sich braucht.

Raus aus dem Haus

Wem es schwer fällt sich alleine zu entspannen, während die Kinder direkt nebenan im nächsten Zimmer sind, der sollte das Haus verlassen. Ob alleine oder zusammen mit dem Partner / der Partnerin, während eine dritte Person die Kinderbetreuung übernimmt: Ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder bewirken. Schließlich soll neben den Kindern ja auch die Beziehung der Eltern nicht zu kurz kommen.

Fazit


Auch Eltern brauchen Pausen und das dürfen sie sich auch ruhig eingestehen. Gerade für frischgebackene Mamas und Papas ist entspannen und ausruhen besonders wichtig. Wie euch das gelingt könnt ihr auf https://www.familie.de lesen. Wenn euch Hilfe angeboten wird, dürft und solltet ihr diese auch annehmen. Niemand wird euch für schlechte Eltern halten, nur weil ihr euer Kind ein paar Stunden in der Woche von jemand anderem betreuen lasst. Dadurch können Stress und übermäßige Gereiztheit im besten Fall vermieden werden und zu einem harmonischen Familienleben beitragen.