Vaterschaftstest

Ein Vaterschaftstest für die Gewissheit?!

Wohl nichts auf der Welt lässt sich mit der Freude darüber vergleichen ein Kind zu bekommen; schließlich wird sich das eigene Leben durch die Anwesenheit eines Babys für immer verändern. Vater und Mutter werden gemeinsam eine ganz neue Welt entdecken. Was jedoch ist zu tun, wenn die beschriebenen Familienverhältnisse alles andere als klar sind; zum Beispiel wenn zwei Männer als Vater in Frage kommen?

Unsicherheiten über die Abstammung des Babys belasten nicht nur die Beziehung zwischen den Eltern, sondern bringen gleichzeitig auch ein hohes Stresslevel für den Nachwuchs mit sich. Doch das muss nicht sein. Mit Hilfe eines DNA-Tests lässt sich eine Vaterschaft schnell und ohne Strapazen nachweisen, wie man auf der verlinkten Seite sehen kann.

Dank des komplexen wissenschaftlichen Verfahrens lassen sich hochvariable Abschnitte auf der DNA, sogenannte genetische Marker, mittels einer Polymerasekettenreaktion untersuchen. Anhand dieser DNA-Bereiche lässt sich ein genetisches Profil ermitteln, das beim DNA-Test auf eine potenzielle Vaterschaft verwendet wird. Hier gilt: Jeder Mensch verfügt über zwei Elternteile, insofern müssen 50 Prozent der getesteten Allele des Kindes mit denen der Mutter übereinstimmen, die restlichen mit denen des getesteten Vaters.

Gibt es eine Übereinstimmung, kann die Abstammung des Babys anhand des Ergebnisses einwandfrei nachgewiesen werden. Interessierte sollten jedoch unbedingt darauf achten den Service eines seriösen Labors zu nutzen. Diese untersuchen mindestens 21 Marker und sorgen damit bei der Bestätigung der Vaterschaft für eine Sicherheit von 99,99 Prozent.

Neben der essenziellen Frage, ob ein Vaterschaftstest zur Klärung der eigenen Familienverhältnisse beiträgt, sollten sich die Betroffenen auch darüber Gedanken machen, welches Labor sie beauftragen wollen. Jugendämter und andere offizielle Stellen raten hierbei immer zur Konsultation eines akkreditierten Anbieters, dessen Ergebnisse durch unabhängige Zertifizierungsstellen abgesichert sind.

Abgesehen davon gilt es zu beachten, dass sich alle Beteiligten eines Vaterschaftstests an die gesetzlichen Richtlinien des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) halten müssen. Diese besagen, dass alle teilnehmenden Personen über die anstehende Analyse informiert sein, sowie ihre schriftliche Zustimmung einreichen müssen. Im Falle eines minderjährigen Kindes obliegt dessen Zustimmung dem Sorgeberechtigten.

Des Weiteren muss die Entnahme der jeweiligen Probe von einer sachkundigen und neutralen Person vorgenommen werden. Hierfür kommen entweder die ausgebildeten Mitarbeiter des Labors, ein Arzt sowie ein Mitarbeiter des Jugend- oder Gesundheitsamtes in Frage. Ebenso wichtig ist auch die Einhaltung der ununterbrochenen Beweiskette. Diese kann einer offiziellen Stelle mittels einer „dokumentierten Probenahme“ nachgewiesen werden. Anhand dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, dass ein Vaterschaftstest bei Bedarf auch vor Gericht Bestand hat.

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