Bett

Die Wahl einer richtigen Matratze fürs Babybett

Auf dem Markt hat man eine große Auswahl an Matratzen für Babybetten, aber nicht jede Matratze ist perfekt für Ihr Baby. Bei der richtigen Auswahl spielen einige Faktoren eine große Rolle, vor allem die Sicherheit sollte dabei besonders berücksichtigt werden. Entscheidend ist zudem, dass sie fest ist, ohne größere Lücken im Gitterbett, nicht durchhängt und keine Abnutzungsanzeichen aufweist. Kunststoffbezüge und –Auflagen sollten Sie nicht kaufen, weil sie keine ausreichende Luftzirkulation ermöglichen.

Immer eine neue Matratze kaufen

[dropcap]D[/dropcap]ie erste Matratze im Leben Ihres Babys reicht ungefähr für die ersten fünf Jahre. Kleinkinder brauchen nämlich keine besondere Matratze, es reicht vollkommen die Matratze für Babys. Für eine neue Matratze sollten Sie sich dann entscheiden, wenn das Kind oben und unten weniger als zehn Zentimeter Platz hat. Falls Sie die Vorgeschichte einer Matratze nicht genau kennen, ist der Kauf einer gebrauchten Matratze nicht empfehlenswert.

Mit einer nagelneuen Matratze für Ihr Kind sind Sie immer auf der sicheren Seite. Wichtig ist, dass sie eine trittfeste Kante am Rand aufweist. Diese verhindert nämlich, dass Ihr Kind am Matratzenrand abrutscht und sich die Füße am Gitterbett klemmen.

Wofür soll ich mich entscheiden?

Alle Matratzen-Modelle haben ihre Stärken und Schwächen. Hier eine kleine Liste, die Ihnen hilft, die richtige Matratze für Ihr Kind zu finden:

Schaumstoffmatratzen

Schaumstoffmatratzen sind von dem Preis her die billigsten. Der Bezug ist in der Regel aus PVC, was diese Matratze besonders pflegeleicht macht. Sie sollte zudem mindestens 10 cm dick und so fest sein, dass sie Ihr Baby gut stützt, wenn es schläft. Manche Modelle sind sogar mit Lüftungslöchern ausgestattet.

Vorteile: leicht und preisgünstig. Nachteile: Der billige Bezug aus PVC kann bei heißem Wetter bewirken, dass sich das Baby etwas klebrig fühlt. Einige Schaumstoffmatratzen dünsten unangenehme Gerüche oder sogar Schadstoffe aus. Es wird daher empfohlen, die Matratze vor dem Gebrauch immer mindestens 24 Stunden zu lüften.

Naturfasermatratze

Das Herzstück einer Naturfasermatratze besteht meistens aus Kokosfasern, die mit Latex beschichtet sind. Sie ist deswegen wasserundurchlässig, die Bezüge sind aus weicher Baumwolle hergestellt. Vorteile: natürliche Stoffe, lange haltbar, verformt nicht.

Eine gute Wahl, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Baby auf synthetischem Material schläft. Nachteile: nicht ganz so günstig wie die Schaumstoffmatratzen.

Latex-Matratzen

Latex-Matratzen sind für kleine Kinder nicht empfehlenswert, weil sie einfach zu weich sind. Auch für Allergiker sind sie nicht geeignet, das sie aus Kautschuk (Naturstoff) bestehen.

Hypoallergene Matratzen

Bei Allergikern oder Asthmatikern in der Familie entscheiden Sie sich am besten für eine hypoallergene Matratze. Diese haben eben einen gesteppten Bezug, den man problemlos abziehen und bei 60 Grad waschen kann. Dadurch werden die Allergene – Staubmilben – bestens abgetötet. Vorteile: beste Wahl bei Allergien oder Asthma, leicht sauber zu halten. Nachteile: die teuerste Alternative.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Kirsty Pargeter

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