Der richtige Tornister: Was muss ich beim Kauf beachten?

[dropcap]F[/dropcap]ür den Nachwuchs ist wichtig, dass er bunt und cool ist, dass die Lieblingsmotive darauf prangen und dass viel leuchtet und blinkt. Der Tornister wird von den i-Männchen heiß und innig geliebt und auch schon vorm Schulstart gerne durch die Gegend getragen und stolz präsentiert. Eltern sollten beim Kauf des Schulranzens jedoch nicht nur nach der Optik gehen, sondern einige Punkte beachten, damit die Abc-Schützen auch richtig ausgestattet sind. Denn schließlich begleitet der Tornister die Kinder einige Jahre.

Tornister-Kauf: Was ist wichtig am Schulranzen, auf was sollte man achten?

  • Beim Tornister-Kauf sollte unbedingt auf das Prüfsiegel geachtet werden. Der Schulranzen sollte die Schulranzen-Norm DIN 58124 erfüllen. Mit diesem Siegel sind sie sicher, praktisch und wasserdicht. Auch geht es bei der Norm unter anderem um Schadstoffe, die nicht überschritten werden dürfen. Ein Norm-Aufkleber beziehungsweise ein TÜV-Siegel bestätigen, dass die Norm erfüllt wurde.
  • Das Gewicht ist ebenfalls in der Schulranzen-Norm DIN 58124 geregelt. Der Schulranzen sollte nämlich leicht sein: Idealerweise wiegt er ohne Inhalt zwischen einem und 1,3 Kilogramm. Aber aufgepasst: Zu leicht darf der Ranzen dann auch wiederum nicht sein, denn dann könnte es sein, dass dem Ranzen eine erforderliche Steifheit fehlt. Gerade im Rückenbereich ist festes Material wichtig, um den Rücken der Kinder nicht unnötig zu belasten.
  • Der Schulranzenrücken sollte ergonomisch geformt und zudem gepolstert sein. Der Rücken des Tornisters sollte an mehreren Stellen am Körper anliegen. Außerdem sollte er nicht über die Schultern des Kindes hinausragen. Damit hat man die beste Gewähr für einen komfortablen und guten Sitz.
  • Wichtig sind auch die Gurte und Riemen beim Tornister und Ranzen: Die Schultergurte sollten mindestens vier Zentimeter breit und außerdem gepolstert sein, damit sie nicht so drücken und sich ins Fleisch schneiden. Außerdem sollten sie verstellbar sein, weil das Kind wächst und schließlich nicht alle paar Monate ein neuer Tornister gekauft werden soll.
  • Ganz wichtig sind kräftige Farben, Leuchtreflektoren und damit eine gute Erkennbarkeit. Motive in leuchtenden Farben sind grundsätzlich schon einmal von Vorteil, damit die Kinder auch in der Dämmerung und an grauen Tagen gut im Straßenverkehr erkannt werden. Aber das alleine reicht nicht. Viele Tornister sind außerdem noch mit Reflektorstreifen ausgestattet. Falls nicht, kann man diese selbst noch zusätzlich anbringen, damit die Sichtbarkeit erhöht und somit für mehr Sicherheit gesorgt wird.
  • Ein fester Stand des Schulranzens ist von Vorteil, ebenfalls empfehlenswert sind Seitentaschen, in denen zum Beispiel die Trinkflasche untergebracht werden kann. Das schützt vor Überschwemmungen im Tornister-Inneren, wenn mal die Flasche auslaufen sollte.
  • Gemeinsam mit dem Kind den Schulranzen-Check machen. Auch wenn der Tornister vielleicht eine Überraschung sein sollte – Sicherheit und Komfort gehen vor. Daher sollte mit dem Kind gemeinsam der Tornister ausgesucht werden. So kann gleich ein optimaler Sitz überprüft werden. Auch kann man die Gurte gleich richtig einstellen.
  • Übrigens gilt, dass der Tornister niemals zu voll gepackt werden sollte. Wenn die Schule erst begonnen hat, sollten Sie immer darauf achten, dass keine unnötige Last mitgenommen wird.

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Bildquelle: thinkstockphotos.de / iStock

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