CBD Öl – ein legales Nahrungsergänzungsmittel?

CBD Öl | © panthermedia.net / Nadki
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CBD Öl ist in (fast) aller Munde. Zumindest, wenn es um die Fragen geht, was man damit machen kann und ob das überhaupt legal ist. Schließlich kennt man den Begriff Cannabis vornehmlich im Zusammenhang mit einer berauschenden Droge, die von Kiffern konsumiert wird. Was viele jedoch nicht wissen: Aus der Hanfpflanze lassen sich viele Produkte herstellen, die zur Unterstützung der Gesundheit verwendet werden können. Eines dieser Produkte ist das CBD Öl (Cannabisöl), das im Rahmen einer gesundheitsbewussten Ernährung immer häufiger Verwendung findet.

Was ist CBD Öl und woraus wird es hergestellt?

CBD Öl ist ein rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel, dem man zahlreiche positive Eigenschaften nach sagt. Es wird aus den Fasern der Hanfpflanze hergestellt und soll bei regelmäßiger Anwendung das allgemeine körperliche Wohlbefinden steigern. Dafür sind maßgeblich die beiden Inhaltsstoffe Cannabidiol (CBD) sowie Cannabidiol-Acid (CBDA) verantwortlich, die einzig in der Cannabispflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen und besonders gut vom menschlichen Organismus aufgenommen und verwertet werden können.

Ist CBD Öl legal?

Um aus der Faserhanf das kostbare Cannabisöl zu gewinnen, wird ausschließlich industriell angebauter Nutzhanf verwendet. Dabei handelt es sich um spezielle Zuchtsorten von Hanf, deren THC-Gehalt sich in einem so niedrigen Wert bewegt, dass sich beim Konsum keine berauschende Wirkung entfaltet. Damit unterscheidet sich Nutzhanf deutlich von jenem Hanf, bei dem die weiblichen Hanfpflanzen nach der Blüte einen THC-Gehalt von 20 % und mehr aufweisen.

THC ist der psychoaktive Wirkstoff, der beim Konsum von Marihuana und Haschisch eine Rauschwirkung erzeugt und somit ist THC auch jene Substanz, weshalb die psychoaktive Hanfpflanze mitsamt ihren pflanzlichen Bestandteilen besonderen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt.

Wie bereits erwähnt, wird das Cannabisöl aus Nutzhanf gewonnen, dessen THC-Gehalt so niedrig ist, dass bei Einnahme des Öls eine berauschende Wirkung nicht eintritt. Zwar wird der landwirtschaftliche Anbau auch bei diesen Hanfpflanzen streng reguliert, dennoch sind Produkte, welche aus Nutzhanf hergestellt werden, absolut legal und dürfen frei verkauft werden. Demnach handelt es sich auch bei THC-freiem Cannabisöl um ein legal vertriebenes Naturprodukt, das nicht mit den Rauschdrogen Marihuana und Haschisch zu verwechseln ist.

Warum ist CBD Öl für eine gesunde Ernährung zu empfehlen?

Hanfprodukte spielten früher in der menschlichen Ernährung eine wichtige Rolle. In vielen Kulturen wurde die Hanfpflanze als eines der bedeutsamsten Grundnahrungsmittel angebaut und galt als Speise der armen Leute. Es wird sogar vermutet, dass die hauptsächliche Ernährung mit Hanf dafür verantwortlich war, dass ausgerechnet der arme Bevölkerungsanteil eine weitestgehend gute Resistenz gegen die Pest hatte, während viele reiche Menschen der Pest erlagen, da die billige Hanfpflanze in deren Ernährung kaum mehr vorkam.

Die kostbaren Inhaltsstoffe in Cannabisöl

Obwohl Cannabis sativa L. bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges einen hervorragenden Ruf genoss und vielfach Verwendung fand, kam es zu einem weitreichenden Verbot, das sich über den gesamten Globus erstreckte. Erst in den 1970er Jahren erlebte Cannabis ein Revival – allerdings nur als Rauschmittel, sodass die Bedeutung als gesundes Nahrungsmittel in Vergessenheit geriet.

Dabei zeichnet sich die Nutzpflanze durch zahlreiche positive Eigenschaften aus:

  • Die Pflanze Cannabis sativa L. gedeiht an nahezu jedem Standort.
  • Sie lässt sich ohne Einsatz von Pestiziden und Insektiziden anbauen.
  • Fast alle Teile der Hanfpflanze lassen sich verwerten.
  • Sie ist eine ertragreiche Pflanze, die den bestellten Boden optimal für andere Pflanzen vorbereitet.

Darüber hinaus sind Pflanzenbestandteile wie etwa die Hanfnüsschen (Samen des Hanfs) und das CBD-Öl reich an wertvollen Antioxidantien, Vitamin E und an B-Vitaminen. Zudem stellt Hanf eine hervorragende Proteinquelle dar. Die Samen bestehen aus ca. 20 bis 24 Prozent hochwertigem Protein, das alle essentiellen Aminosäuren enthält, die der menschliche Organismus benötigt, um körpereigenes Eiweiß (Edestin) zu produzieren. Außerdem ist Hanföl reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die zudem noch in einem optimalen Fettsäure-Verhältnis stehen. CBD-Öl enthält die seltene Gamma-Linolensäure und unterstützt somit den Entgiftungsprozess innerhalb des Körpers.

Preis- und Qualitätsunterschiede bei CBD-Öl

Es gibt gravierende Unterschiede bei Ölen, die aus Teilen der Cannabispflanze hergestellt werden. Zum einen gibt es das Hanföl, das aus den Samen der Hanfpflanze gepresst wird. Dieses Öl ist im Vergleich zum CBD Öl deutlich günstiger und wird vergleichbar mit Sonnenblumenöl, Leinsamenöl und Olivenöl z. B. für die Zubereitung von Salaten verwendet.

Wesentlich teurer ist das CBD Öl, das in kleinen Fläschchen mit meist 10 oder 30 ml angeboten wird. Es kommt als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. Kaltgepresstes Hanfsamenöl dient als Grundlage, das mit natürlichem und durch Destillation gewonnenem CBD Extrakt angereichert wird. Die homöopathische Konzentration von THC beträgt maximal bis zu 0,2 %, wodurch die zulässige Höchstmenge nicht überschritten wird. Der Anteil an Cannabidiol kann je nach Produkt zum Beispiel bei 4 % oder 10 % liegen. Je höher der Anteil an CBD ist, desto teurer und hochwertiger ist das Cannabisöl.

Wobei kann CBD Öl als Nahrungsmittelergänzung helfen?

Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit der Wirkung von Cannabis im Rahmen einer gesundheitsbewussten Ernährung und insbesondere auch als medizinischer Wirkstoff. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen sogar die Krankenkassen das mittlerweile verschreibungsfähige und THC-haltige Medizinalhanf, weil Cannabis sativa als Heilpflanze zugelassen ist. Allerdings sind die rechtlichen Hürden für Patienten hoch, um Cannabis auf Rezept zu bekommen. So bekommen nur Patienten verschreibungspflichtiges Cannabis zugeteilt, wenn Sie an Krankheiten wie Krebs, Asthma, Epilepsie oder ähnlich schweren Erkrankungen leiden und medizinisch als austherapiert gelten.

Anders verhält es sich beim Nahrungsergänzungsmittel CBD Öl. Dieses kann ohne Rezept bequem online gekauft werden. Es findet Anwendung zum Beispiel bei

  • Asthma
  • Schlafstörungen
  • innerer Unruhe
  • Diabetes
  • Übelkeit
  • Magenbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Entzündungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Hauterkrankungen
  • Stress

und bei vielen anderen Beschwerden auch im Bereich von Autoimmunerkrankungen sowie zur Schmerzlinderung. Bekannt ist CBD Öl auch im Bereich der Genese zum Beispiel nach Chemotherapie bei einer Krebserkrankung, da es allgemein als stärkend und regenerierend gilt.

Wie wird CBD Öl angewandt?

Die Anwendung des Cannabisöls richtet sich nach dem gewünschten Effekt. Meistens lauten die Anwendungsempfehlungen dahingehend, dass jeweils morgens und abends 2-3 Tropfen CBD Öl mit der Pipette in den Mund verabreicht werden. Die Tropfen werden unter die Zunge geträufelt und dort so lange wie möglich belassen. Bei Bedarf kann nach der ersten Woche die Dosis um jeweils 1-2 Tropfen erhöht werden, wenn das Nahrungsergänzungsmittel gut vertragen wird.

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