Cannabidiol als Schmerzmittel – hilft es wirklich?

Cannabidiol als Schmerzmittel | © PantherMedia / AndrewLozovyi
Cannabidiol als Schmerzmittel | © PantherMedia / AndrewLozovyi

Schmerzen können ein enorm vielseitiges Erscheinungsbild haben. Es gibt einen kurzfristigen Verletzungsschmerz, weil man sich vielleicht gerade irgendwo gestoßen. Oder sich einen leichten Schnitt im Finger mit dem Messer zugezogen hat. Aber es gibt auch Schmerzen, die sehr viel langfristiger und intensiver ein steter Begleiter bleiben. Für diese Schmerzen eine Linderung zu erfahren, ist nicht einfach und in den meisten Fällen bisher nur mit starken chemischen Schmerzmitteln möglich. Aber auch Cannabidiol kann hier möglicherweise hilfreich sein.

Schmerz beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich

Einige Arten von Schmerzen können so intensiv sein, dass sie im Grunde jede einzelne Sekunde des Tages beherrschen. So treten Muskel- oder Gelenkschmerzen für gewöhnlich nicht nur kurzfristig auf, sondern sie erinnern bei jeder Bewegung daran, dass etwas im Körper nicht stimmt.

Egal, welche Ursache hinter einem Schmerz steckt, besonders schlimm wird es dann, wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten, dann können diese Schmerzzustände sogar chronisch werden. Um den Alltag für den Betroffenen erträglich zu machen, werden in der Regel chemische Schmerzmittel eingenommen. Leider bergen diese häufig das Risiko, abhängig zu machen, und fast immer muss mit Nebenwirkungen gerechnet werden.

Eine Behandlung mit Cannabidiol in Form von CBD Öl kann hier hilfreich sein. Mittlerweile gibt es dabei sogar richtige Fachseiten, die sich ausschließlich mit dem Thema CBD auseinandersetzen. Die sehr bekannte Seite “cbd360.de” schreibt dazu auf ihrer Homepage:

Wir schreiben aus Überzeugung und weil wir einfach neugierig auf mehr sind! Das Thema Cannabis empfinden wir nicht nur als unglaublich spannend – jede bzw. jeder von uns hat bereits im eigenen Umfeld oder sogar am eigenen Leibe erfahren, was für ein Segen Produkte aus der Hanfpflanze sein können.

Quelle: https://cbd360.de/

Cannabidiol – oder kurz CBD – was ist das?

Also was ist Cannabidiol nun? Cannabidiol ist vor allem erstmal ein Bestandteil der Cannabispflanze und wird mit der Kurzform CBD bezeichnet. Die weiblichen Hanfpflanzen produzieren diesen Stoff, der der Gruppe der Cannabinoide zugeordnet ist. Sobald der Begriff Cannabis fällt, werden damit hauptsächlich Rauschzustände assoziiert. Natürlich ist das CBD nicht der einzige Stoff, der in der Hanfpflanze vorkommt, sondern es sind mehr als 60 weitere Cannabinoide enthalten. Eines dieser Cannabinoide ist das THC. Dieses ist verantwortlich für die berauschende Wirkung von Hanf. Ganz anders wirkt dagegen das CBD, dieser Wirkstoff mach nicht „high“, sondern lindert Schmerzen.

Cannabinoide sind dem menschlichen Körper wohl bekannt, da sie auch im menschlichen Organismus vorkommen. Aus diesem Grund ist es auch möglich, dass sich die Cannabinoide der Hanfpflanze an bestimmte Rezeptoren im menschlichen Gehirn anheften können. Allerdings kann sich nicht jeder Wirkstoff an jeden Rezeptor anheften. So sind die Rezeptoren bei CBD und THC unterschiedlich. Daher braucht man nicht zu befürchten, dass CBD Öl eine berauschende Wirkung besitzt. Aus diesem Grund ist CBD Öl in Deutschland auch frei verkäuflich.

Diese Eigenschaften soll CBD besitzen

Wirkstoff CBD | © PantherMedia / Omstudio
Wirkstoff CBD | © PantherMedia / Omstudio

Der Wirkstoff CBD ist im CBD Öl in konzentrierter Form enthalten. Er hilft dabei, Schmerzen zu lindern, Krämpfe zu lösen und es hemmt Entzündungen, außerdem wirkt es gegen Angststörungen. Damit sind die Einsatzgebiete von CBD Öl ausgesprochen vielseitig. Besonders deutlich zeigt sich die Wirkung des CBD Öls bei Schmerzen, die sich auf Entzündungen zurückführen lassen – tieger gehende Informationen findet man hier.

Ebenso hat sich Anwendung bei Krämpfen oder Nervenschmerzen bewährt. Aus diesem Grund lässt sich der Einsatz von chemischen Schmerzmitteln reduzieren, wodurch auch unangenehme Nebenwirkungen entsprechend abgebaut werden können. Bereits seit Jahrtausenden ist die Wirkung von Cannabis bekannt, damit handelt es sich also nicht erst um Ergebnisse der jüngsten Forschung. Seit langer Zeit wird die Hanfpflanze in der Naturmedizin bei Entzündungen, Hautkrankheiten oder Angstzuständen eingesetzt. Allerdings wurde mit dem CBD nun ein Wirkstoff gefunden, der zum einen nicht abhängig macht und zum anderen ohne Nebenwirkungen auskommt.

Auf Grund der entzündungshemmenden und krampflösenden Wirkung kann CBD ÖL den Schmerzen aktiv begegnen. Eine vermehrte Bildung freier Radikale ist auf Entzündungen im Körper zurückzuführen. Diese freien Radikale werden durch CBD zusätzlich bekämpft. Von synthetischen Präparaten ist bekannt, dass sie Bildung von Gewebshormonen, die Entzündungen fördern, unterdrücken. Ähnliches gilt ebenso für die Wirkung von CBD. Dabei besitzt CBD aber keinerlei schädliche Auswirkungen auf das Herz, den Darm oder die Leber.

Verschiedene Studien über die Wirkung von CBD Öl gegen Schmerzen

Zwar wurden inzwischen einige wissenschaftliche Betrachtungen angestellt, allerdings fehlen derzeit noch die klinischen Studien. Darum ist das CBD Öl nicht als Arzneimittel anerkannt; dennoch wies eine Studie im Jahr 2011 eine direkte Beeinflussung der Schmerzrezeptoren nach. Hierbei wurde festgestellt, dass CBD nachweislich gegen durch Entzündungen hervorgerufene Schmerzen hilft.

Weitere Studien aus den Jahren 2014 und 2016 zeigten, dass das CBD Öl sich als natürliches Schmerzmittel bei Arthrose einsetzten lässt und nicht nur die Schmerzen und Entzündungen linderte, sondern auch direkt in die Gelenkfunktion eingriff.

Noch gibt es offene Fragen bezüglich der Wirkung von CBD Öl, da die Untersuchungen, wie bereits erwähnt, noch nicht abgeschlossen sind. Dazu zählen beispielsweise Fragen, ob sich CBD auf die die Entwicklung des kindlichen Gehirns auswirkt. Da dies noch nicht abschließend geklärt ist, sollte das CBD Öl bei Kindern daher nicht angewendet werden.

Ähnliches gilt für die Verwendung von CBD Öl während der Schwangerschaft und der Stillzeit, auch hier liegen noch nicht keine abschließenden Untersuchungen vor und daher sollte das CBD Öl in dieser Zeit ebenfalls keine Verwendung finden.





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