Babyschwimmen

Babyschwimmen – auf Tauchgang mit Mama und Papa

[dropcap]M[/dropcap]it den Kleinsten kann man am Anfang leider noch nicht so viel spielen. Ein wenig Abwechslung im Alltag ist dann für die Eltern und auch für das Baby sehr angenehm. Daher gehört neben dem Spazieren gehen mit dem Kinderwagen, Babyschwimmen heutzutage zu den beliebtesten Beschäftigungen für Mamas und Papas inklusive Nachwuchs. Und Babyschwimmen ist sowohl für das Baby als auch für die Eltern ein schönes, abwechslungsreiches Vergnügen.

Abwechslung im Alltag: Babyschwimmen

Das Wasser stimuliert die Sinnes- sowie die Bewegungsfähigkeiten des Babys und hält neue Eindrücke bereit, die auch eine geistige Aufnahmefähigkeit fördern können. Darüber hinaus ist es eine prima Chance andere Eltern kennenzulernen und sich über das eigene Kind – das Thema Nr. 1 – auszutauschen.

Babyschwimmen ab der 12. Woche

Babyschwimmen ist etwa ab der 12. Lebenswoche empfehlenswert. Die Wassertemperatur sollte dann aber schon bei 32 Grad liegen, damit das Baby nicht frieren muss. Manchmal ist es besser zu einem späteren Zeitpunkt zu beginnen. Wichtig ist, dass das Baby bereits in der Lage ist, seinen Kopf innerhalb der Bauchlage zu halten.

Dann können auch Sie Ihr Kind im Wasser umso sicherer halten. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Tagesform Ihres Babys.

Ist es beispielsweise hungrig oder satt und ist es müde oder ausgeschlafen? Die Tagesform kann dann beeinflussen, ob Ihr Baby Spass an der ganzen Sache hat oder nicht. Das Gleiche gilt für die Dauer der Schwimmzeit. Manche Kinder halten 30 Minuten mit Vergnügen durch, während andere bereits nach 15 Minuten Unwohlsein signalisieren. Das Wichtigste ist, dass Sie den Wechsel zwischen Vergnügen und Unbehagen gleich erkennen und somit das Wasser zum rechten Zeitpunkt verlassen.

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Schwimmwindeln und spezielle Badehosen: Die richtige Ausstattung beim Babyschwimmen

In der Regel passiert es weniger, dass Babys in das Wasser machen. Trotzdem kann es vorkommen. Da sich eine normale Windel aber sehr schnell mit Wasser voll saugt und schwer wird, sollte man Schwimmwindeln verwenden. Diese saugen sich nicht so voll und halten trotzdem dicht. Alternativ dazu gibt es spezielle Badehosen für Babys, welche aus einem dickeren Stoff bestehen und ebenfalls Schutz bieten. Diese sind auch leicht und schnell gereinigt.

Auch für Frühgeborene ist Babyschwimmen ideal

Frühgeborene dürfen und sollten selbstverständlich auch am Babyschwimmen teilnehmen. Sie müssen in diesem Fall die Wochen, welche ihr Baby zu früh auf der Welt ist einfach dazu zählen. Ihr Kind sollte somit mindestens den Entwicklungsstand eines 8 Wochen alten Babys besitzen. Das Element Wasser ist speziell für Frühgeborene eine empfehlenswerte Therapie. Die Übungsleitung sollte aber darüber informiert werden, sodass die Auswahl der Übungen angepasst werden kann.

Spiele und Bewegungsübungen beim Babyschwimmen

Ihr Baby wird auf spielerische Art mit dem Wasser vertraut gemacht. Durch die Unterwasserbewegungen ist der Körper für Ihr Baby durch den Widerstand wesentlich besser zu spüren. Es finden Übungen statt, um im Wasser Gegenstände zu greifen. Ihr Baby lernt zum Beispiel auch auf einem Gegenstand, wie einer schwimmenden Matte, zu sitzen oder darauf zu krabbeln und übt das Hochklettern am Beckenrand. Ihr Kind lernt, wie es sich mittels der Beinbewegungen im Wasser vorwärts bewegen kann, was schon erste schwimmähnliche Bewegungen sind, die dann beim späteren Schwimmen lernen von Vorteil sein können. Ihr Baby wird an Auftriebshilfen gewöhnt und übt unter Wasser seinen Atem anzuhalten.

Stets das Wohlbefinden des Kindes beobachten

Körperteile, welche über dem Wasser liegen, sollten stetig mit Wasser benetzt werden, sonst kann es schnell zu frieren beginnen. Beobachten Sie ihr Baby ständig auf Zufriedenheit. Werden erste Anzeichen des Frierens oder Unbehagens sichtbar, sollte das Babyschwimmen immer abgebrochen werden. Nach etwa 20 Minuten wird die Bewegungsintensität und Konzentration wahrscheinlich nachlassen, sodass die aufregende Schwimmstunde sanft beendet werden kann. Wenn Sie regelmäßg schwimmen gehen, kann Ihr Baby das Element Wasser immer besser kennenlernen und wird sich mit jedem weiteren Mal darin wohler fühlen.

Bild: Grunert Thomas – Flickr.com (CC BY 2.0)

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