Babyphone – wenn das Baby zweimal klingelt…

Worauf man beim Kauf eines Babyphones achten sollte

Babyphone
Mit einem Babyphone hat man den Nachwuchs immer im Blick
[dropcap]S[/dropcap]ie wollen wissen, wie es Ihrem Baby geht, ohne 24 Stunden am Tag dafür im Dienst sein zu müssen? Die Lösung dafür ist ein Babyphone. Es ermöglicht Ihnen, im Haushalt oder in der unmittelbaren Umgebung alles zu machen, was Sie wollen und trotzdem sofort darüber informiert zu werden, wenn Ihr kleiner Nachwuchs Hilfe benötigt.

Informative Geräusche mit einem Babyphone

Ein Babyphone informiert die Eltern über alle Geräusche, die das Kind macht. Es sieht ungefähr so aus wie ein kleines Funkgerät aus der Vor-Handy-Epoche. Mutter oder Vater hören darüber die gleichmäßige Atmung des Schlafes ebenso wie die Unruhe des neuen Erdenbürgers. Das Gerät bringt den Eltern zu Gehör, ob das Kind weint, zufrieden vor sich hin brabbelt oder sich im Bettchen hin und her wälzt.

Über die Geräusche, die Sie dem Babyphone entnehmen können, teilt Ihr Kind Ihnen mit, ob es gefüttert oder trockengelegt werden möchte. Sie entscheiden, ob Sie jetzt eingreifen sollen oder noch nicht. Sie entscheiden, ob Sie Ihre Arbeit sofort unterbrechen müssen oder erst noch gelassen weitermachen können.

Kurz gesagt: Das Babyphone bringt mehr Gelassenheit in Ihren Umgang mit dem kleinen Nachwuchs.

Worauf sollte man bei einem Babyphone achten?

Was Sie für die richtige Auswahl von einem Babyphone vor allem wissen müssen, ist die Reichweite des Gerätes, die Betriebsdauer der Akkus mit Aufladehinweis und der Reichweitenalarm. Letzterer teilt Ihnen mit, wann Sie die Reichweite überschreiten. Die meisten Modelle bieten Ihnen um die 300 Meter an Reichweite und das ist alltagstauglich. Seien Sie vorsichtig bei einem Gerät mit geringerer Reichweite: Die geringe Reichweite kann schnell überschritten sein, wenn Sie mit den Nachbarn am Ende Ihres Grundstückes über den Gartenzaun plaudern. Und widerstehen Sie der Versuchung, ein Babyphone vor allem deswegen anzuschaffen, weil es eine Reichweite von 5 Kilometern besitzt. Das macht keinen Sinn: Wie wollen Sie aus dieser Entfernung rasch genug bei Ihrem Kind sein, wenn die Geräusche im Babyphone signalisieren, dass Sie sofort eingreifen müssen?

Gute Reichweite und Zusatzfunktionen sind entscheidend

Da sind andere denkbare Funktionen von einem Babyphone vielleicht wichtiger für die Alltagstauglichkeit. Sie können sich zum Beispiel Videobilder von Ihrem Baby auf das Gerät übertragen lassen oder die Temperatur und den Grad der Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer. Das mag noch sinnvoll sein, doch bedenken Sie, dass bei diesen Anzeigen der regelmäßige Blick auf das Display vom Babyphone erforderlich ist. Ist da der Geräuschanzeiger nicht sinnvoller? Ob das Babyphone Bewegungsmelder, integrierte Schlafliederfunktion oder eine Gegensprechanlage besitzen muss, ist Ihre Entscheidung. Die Vorstellung, dass Ihr kleiner Nachwuchs mit dem Babyphone durch das Zimmer läuft und per Funkgespräch ein Schlaflied bei den Eltern bestellt, lässt allerdings eher schmunzeln. Eine sachgerechte, erfolgversprechende und emotional gelungene Kommunikation mit Menschen ganz am Anfang ihres Lebens gelingt in der Regel nur von Angesicht zu Angesicht.

Unerwünschte Nebenwirkungen eines Babyphones

Und bedenken Sie noch: Je mehr Funktionen ein technisches Gerät besitzt, desto störanfälliger ist es und desto mehr unerwünschte – und manchmal unerkannte Nebenwirkungen – besitzt es. Das gilt auch für Babyphones. Sie finden bei Verbraucherberatungen oder im Internet aussagekräftige Tests aus dem Sektor Babyphone. Dabei gilt nicht das Prinzip von Sonnencreme: Viel hilft auch viel. Ein teures Babyphone ist nicht unbedingt das beste.

Bildquelle: Kona Gallagher – Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Babyphone – wenn das Baby zweimal klingelt…
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1 Kommentar

  1. Sehr guter Artikel. Dies sind genau die Punkte, auf die es bei der Auswahl des richtigen Babyphones ankommt. Weitere Infos und Interessantes zum Thema Babyphones findet man übrigens hier: “www.babyfontest.org”

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