Babys und Katzen

Baby und Katzen?!

Grundsätzlich haben viele Menschen bedenken, wenn es um Babys und Katzen geht. Dabei ist es tatsächlich möglich, Katzen in einem Haushalt mit Kindern zu halten. Hierbei sollten nur einige Punkte berücksichtigt werden. Werden die Tiere liebevoll in ihre Rolle verwiesen und erhalten genug Zuwendung und Liebe, kann es sich sehr entspannt darstellen mit ihnen zusammenzuleben. Wichtig sind aber auch Grenzen, damit Eifersucht nicht plötzlich entstehen kann. Werden diese sofort gezogen, dann kennen die pelzigen Mitbewohner es nicht anders und finden sich im Familienleben in der Regel gut zurecht.

[dropcap]W[/dropcap]ichtig ist es, dass das Tier von vornherein lernt, dass es sich nicht allein im Babyzimmer aufhalten darf. Möglich ist es allerdings, die Katze daran zu gewöhnen, dass sie den Raum mit uns Eltern gemeinsam betreten kann. Tabu sollte immer das Kinderbett sein, da die Stubentiger dazu neigen, sich immer den höchsten Punkt zum Kuscheln und Schlafen auszusuchen. In vielen Fällen ist es leider das Gesicht des kleinen Kindes, das dann bedeckt wird. Diese Gefahr sollten wir Mütter und Väter unbedingt ernst nehmen und den Katzen liebevoll aber konsequent klarmachen, dass sie nicht im Bett mit dem Kind oder allein liegen dürfen.

Aber auch unsere Kinder müssen Grenzen auferlegt bekommen. Dieser Punkt wird meist dann interessant, wenn die Jungen und Mädchen damit beginnen, sich eigenständig in der Wohnung zu bewegen. Sie müssen lernen, dass der Katzenplatz nicht für Kids bestimmt ist.

Außerdem sollten sie den Tieren nicht wehtun und am Schwanz oder dem Fell ziehen. Häufig stellt sich dieses Problem aber nicht sosehr, da die Pelzträger sich oftmals rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Weiterhin sollten wir die Situation immer genau beobachten, da die Tiere die Kleinen meist erst dann kratzen, wenn sie sich wehren müssen und nicht aus bösem Willen.

Über die Ernährung Gemeinsamkeiten ausbauen

So ist Katzenhaltung mit Kids kein Problem

So ist Katzenhaltung mit Kids kein Problem

Kleine Katzen und Babys haben eine wesentliche Gemeinsamkeit. Sie müssen in der ersten Zeit speziell ihren Bedürfnissen entsprechend ernährt werden. Während das Baby in den ersten Lebensmonaten gestillt oder mit dem Fläschchen gefüttert wird, erhalten kleine Katzenkinder meist Futter für Kitten und eine hochwertige Katzenmilch. Hierin stecken all die wichtigen Nährstoffe, die die Tiere benötigen, damit sie ein gesundes Wachstum erleben und sich gut entwickeln.

Später bekommen die Stubentiger dann nicht mehr die Nahrung für Katzenbabys, sondern für Katzenkinder. Hierbei handelt es sich in der Regel um Trocken- oder Nassfutter, das eigens für diesen Lebensabschnitt hergestellt worden ist. Die Tiere sind aktiv und haben einen hohen Bedarf an wertvollen Nährstoffen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Katzen nicht mit zu viel Feuchtfutter zu verwöhnen.

Trockenfutter stellt eine gesunde Basis dar und reinigt die Zähne intensiv. Lästigen Zahnsteinbehandlungen können wir Tierhalter damit am besten vorbeugen. Wer mehr darüber wissen möchte: Das Futterhaus zum Thema gesunde Katzenernährung ist bekannt und hat einige interessante Infos veröffentlicht – grundsätzlich ist es aber natürlich auch möglich, für die Katzenkinder Mahlzeiten selbst zu kochen. Allerdings besteht hierbei die Gefahr, dass die wichtigen Inhaltsstoffe und Vitamine verkochen und wir den Kleinen keine gehaltvolle Nahrung servieren.

Die Möglichkeit selbst zu kochen bietet sich in der Regel dann an, wenn eine Erkrankung vorliegt. Tolle Rezepte bietet in diesem Fall meist der Tierarzt an, der passende Empfehlungen aussprechen kann. Mit Leckerlis sollten wir die Kätzchen übrigens ebenfalls nicht verwöhnen, denn diese werden dann als selbstverständlich vorausgesetzt und sie enthalten oft zu viele Kalorien, sodass das Tier sein Futter weniger beachtet. Gemeinsame Mahlzeiten mit den Katzen sind auch möglich. Ebenfalls kann es sinnvoll sein, wenn das Kind als Kleinkind die Fütterung des Tieres mit übernimmt. Hierdurch stellt sich zwischen den beiden ein solides Vertrauensverhältnis ein, dass sich auf das Familienleben positiv auswirken kann.

Fazit

Das Zusammenleben von Mensch und Tier ist immer spannend und vielseitig. Aus diesem Grund sollte auch vor einer Familiengemeinschaft mit Babys und Katzen nicht zurückgeschreckt werden. Bleiben wir Eltern konsequent, können wir beiden liebevoll zeigen, welche Grenzen beachtet werden sollen. Zunächst einmal muss die Katze lernen, welche Tabus es gibt, da das Babys noch hilflos ist. Wird das Kind mobil, muss es ebenfalls aufgezeigt bekommen, welche Grenzen des Tieres es zu beachten hat. Bei der Fütterung des Stubentigers sollten wir auf reichhaltige und gesunde Produkte achten und die Ernährung ausgewogen gestalten.

Babys Lachen hysterisch auf Katzen Kompilierung 2014 [NEU HD]

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Mitte: © panthermedia.net / cherrymerry