Baby-Spielzeuge: Reizüberflutung oder Förderung der Motorik und Sinneswahrnehmung?

Das Klingeln des Telefons, das Laufen der Waschmaschine, fremde Stimmen und jede Menge neue Eindrücke. Die ersten Lebensmonate sind für ein Baby voller Eindrücke. Braucht es da noch ein Spielzeug oder droht durch bunte Mobiles, Kinderwagenketten oder Kuscheltiere eine Reizüberflutung.

Welche Spielzeuge eignen sich für Babys?

  • In den ersten Lebenswochen braucht ein Baby erst einmal viel Wärme und Geborgenheit. Zu viele Sinneseindrücke sollten also vermieden werden. Denn der Nachwuchs muss sich erst einmal an seine Umgebung und an die vielen Geräusche und Farben gewöhnen.
  • Ein optimaler Begleiter von den ersten Tagen an sind weiche Kuscheltiere und Schmusetücher. Denn sie nehmen schnell die heimischen und fürs Baby gewohnten Gerüche an und vermitteln den Kleinen so ein Gefühl der Geborgenheit, auch wenn man mit dem Nachwuchs unterwegs ist. Ganz wichtig bei Kuscheltieren und Schmusetüchern, die auch schon mal in den Mund genommen werden, sind jedoch die Schadstofffreiheit und die gute und beanstandungslose Qualität. Auch sollten die Kuscheltiere keine Kleinteile haben, die sich ablösen können.
  • Zu den Klassikern unter den Baby-Spielzeugen zählen sicherlich die Spieluhren auf weichem Fell, die ebenso wie Kuscheltiere und Schmusetücher überall mit hingenommen werden und immer die gleichen Melodien spielen, die für Beruhigung und Geborgenheit sorgen.
  • Um die Sinne Sehen und Tasten beziehungsweise das Greifen weiter zu fördern, bieten sich als Baby-Spielzeug unter anderem auch Mobiles an, nach denen der Nachwuchs greifen kann. Sinnvoll ist es, dass ein Mobile über dem Bett oder über der Wickelkommode hängt und nicht den Platz ständig wechselt.
  • Die Entwicklung des Tastsinns wird außerdem noch sehr durch Greifspielzeug, wie zum Beispiel kleine Rasseln, gefördert. Aber auch diese Spielzeuge werden von Babys irgendwann in den Mund genommen. Daher sollten die Greifspielzeuge absolut schadstofffrei und von unabhängigen Instituten getestet und für gut befunden worden sein.
  • Mini-Trapeze oder Kinderwagentrapeze sind Unterhaltungsgaranten für den Kinderwagen. Sie geben dem Baby das Gefühl der Vertrautheit und haben oftmals auch eine beruhigende Wirkung. Durch das Greifen und das Fühlen sowie die Geräusche dieser Trapeze werden ie motorischen Fähigkeiten und die Sinneswahrnehmung geschult. Für Beruhigung und Geborgenheit sorgen aber zum Beispiel auch Kinderwagenketten.
  • Ab dem sechsten Lebensmonat kann das private Spielparadies weiter ausgebaut werden. Greif- und Spieltrainer sind dann ein gutes Spielzeug, mit dem die Konzentration gefördert werden kann. Außerdem wird die Koordination von Hand und Auge mit diesen Spielzeugen geschult.

Bildnachweis: NikolayK / iStock


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