Schockierender Trend aus den USA

Für die meisten Eltern hierzulande dürfte ein neuer Trend aus Amerika einfach nur erschreckend und schockierend sein, in den USA, wo mit Waffen und Gewalt zum Teil sehr anders umgegangen wird, sehen Eltern das Ganze nur als ein Spiel an: Mixed Martial Arts ist ein Vollkontakt-Kampfsport, eine Art Käfigklopperei, die in den USA sogar schon von Fünfjährigen betrieben wird.

Fernab von einem fairen Sport

Größtenteils sind es Jungen, die nach einer Schätzung eines amerikanischen Sportsenders, an den Mixed-Martial-Arts-Kämpfen teilnehmen. Die jungen Kämpfer schlagen und treten mit voller Kraft und dabei ist fast alles erlaubt, von Faustschlägen wie beim Boxen bis zu Tritten wie beim Kickboxen.

Mixed Martial Arts gilt als eine der brutalsten Sportarten der Welt, letztlich auch aus dem Grund, weil der Kampf noch weitergeht, wenn einer der Teilnehmer bereits wehrlos am Boden liegt. Dass genau wie die Erwachsenen nun auch Kinder in den Kampfkäfigen antreten, ist ein neues und erschreckendes Phänomen.

Dabei gelten fast die gleichen Regeln wie bei den Großen. Allerdings mit kleinen Einschränkungen: Tritte und Schläge auf den Kopf sind bei den Kämpfen für unter 16-Jährige nämlich verboten.

Der Präsident des Deutschen Judo-Bunds, hält das Tun übrigens für unverantwortlich. Denn es handele sich hier um eine sehr gefährliche Sportart. Die jungen Kämpfer seien lediglich mit Schienbeinschoner, einer Zahnschiene, dünnen Handschuhe und einem Tiefschutz ausgestattet. Deshalb werden Spätschäden nicht ausgeschlossen.

Von dem Präsidenten des Deutschen Judo-Bundes wird außerdem kritisiert, dass die Kinder von Anfang lernen würden, keinen Respekt vorm Gegner zu haben. Mit einem fairen Sport habe die Sache nichts zu tun, wenn schon jemand wehrlos am Boden liege und der andere noch zutreten darf.

Quelle: www.spiegel.de
Bildnachweis: iStock

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