Internet: Bewusstsein für Schattenseiten schaffen

Ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das Internet auch Schattenseiten hat – dazu rät Stephan Stengel von der Initiative Klicksafe. Denn gerade jetzt vor Weihnachten ist das Thema PC, Tablet oder Smartphone in zahlreichen Familien ganz gegenwärtig. Viele Kinder wünschen sich moderne Medien unterm Weihnachtsbaum, Eltern nicht selten überfordert damit, was sinnvoll ist und was nicht.

Bewertungen unabhängiger Experten lesen

Berührungsängste mit dem Umgang mit den Technologien kennen Kinder in der Regel nicht. Sie kommen meistens spielend leicht damit zurecht. Aber eine Bedienkompetenz bedeute noch lange keine Medienkompetenz, warnt Thomas Feibel in einem Gespräch mit dem Nordkurier.

Feibel ist Buchautor und betreibt das Berliner Büro für Kindermedien. Apps und Spiele faszinieren Kinder am Internet ganz besonders. Aber was macht Sinn und was ist für Kinder nicht geeignet? Es gibt verschiedene Portale mit Bewertungen unabhängiger Experten. Dazu gehören zum Beispiel Internet-ABC.de, Klick-tipp.net, Gigamaus.de oder Spielbar.de.

Auch das Familienministerium befasst sich mit dem Thema und gibt die Broschüre „Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt“ heraus. Die Experten geben übrigens keine konkrete Altersempfehlung, wenn ein Kind beginnen darf, das Internet zu entdecken. Eltern raten sie jedoch, gerade am Anfang spezielle Filterprogramme zu nutzen, die nur bestimmte Seiten freigeben. Whitelist heißt das Prinzip. Später dann kann es anders herum laufen. Dann ist das Netz generell freigegeben, aber über eine Blacklist können einzelnen Seiten für den Nachwuchs gesperrt werden.

Bei guten Filtersoftwares kann man das Alter der Kinder eingeben und dementsprechend wird reglementiert. Neben dem Surfen im geschützten Raum sollte eben das Bewusstsein für die Gefahren geschaffen werden, ohne aber, dass sämtliche Gefahren gleich allesamt aufgeführt und erklärt werden. Das World Wide Web bietet nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern viele Möglichkeiten – wichtig ist es eben ein vernünftiger Umgang mit der modernen Technik.

Quelle: www.nordkurier.de
Bildnachweis: iStock / Djan Ristovski





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